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Willkommen bei Triathlon-Limbach

…. DER Triathlonverein im Untertaunus

120 Sportler beim Crossduathlon

Leichter Nebel und kühle Temperaturen empfing die Helfer und Teilnehmer am frühen Morgen des 23.9. am Limbacher Hümes, rund um die Windhund-Arena. Der Nebel verzog sich später und machte strahlendem Sonnenschein Platz. Einmal mehr standen die immer beliebter werdenden Wettbewerbe des Limbacher „Bike&Run“ an. Ein Crossduathlon, bestehend aus den Disziplinen Laufen und Mountainbiking. Tags zuvor schon hatten die insgesamt gut 70 Helfer der TSG Limbach begonnen die Veranstaltungsfläche vorzubereiten. Aufgrund der vielen Regenfälle war das Herrichten der stellenweise sehr weichen Radstrecke eine besondere Herausforderung, die dank der Unterstützung von Garten- und Landschaftsbau Bernd Maschek aber bestens gelang.

Das Meldebüro öffnete um kurz nach 8 Uhr morgens und die Sportler holten sich ihre Beutel mit Startnummer, TSG-Erinnerungstasse und altersgerechten Teilnehmerpräsenten von Augenoptik Kloppenburg. Den anschließenden Radservice bot die Fa. Rad-kultur gbr aus Taunusstein. Alle Räder wurden kurz geprüft und waren so regelkonform und sicher vorbereitet.
27 Sportlerinnen und Sportler, darunter sechs Staffeln, begaben sich um 10 Uhr an die Startlinie des ersten Rennens. Die 1,2 Km Laufen – 7.2 km Radfahren – 0,8 Km Laufen lange Strecke. Seiner Favoritenrolle wurde, wie 2016, Pascal Schumacher von der SRL Koblenz gerecht und siegte in ziemlich genau 25 Minuten, mit neuer Streckenbestzeit. Der zweitplatzierte Christian Diefenbach (Dreikirchen) konnte das Rennen bis zum Schlusslauf noch ausgeglichen gestalten, musste sich dann aber auf den folgenden Florian Bauer (Equipe Elz) konzentrieren, der stärker aufkam. Katrin Müller, SV Gelnhausen, zum ersten Mal in Limbach am Start, tat es dem Sieger gleich und legte die Zeitmesslatte mit 27:24 Minuten deutlich nach oben. Die HTV-Kampfrichterin schickte anschließend noch ihre zwei Kinder in ihren ersten Duathlon und zeigte sich sehr angetan von Strecke und Atmosphäre der Hünstetter Veranstaltung. Auf den Podiumsplätzen folgten Tamar Neuburger (Dreikirchen) und Kerstin Lamche von der TSG Eppstein, die sich erst am Morgen zu einem Start entschloss.
Im Anschluss gehörte die Aufmerksamkeit ganz der Jugend und den Schülern.
Die Jahrgänge 2000 bis 2005, die sog. B-Jugend und A-Schüler, absolvierten 0,8 Km Laufen – 4,2 Km Radfahren und noch einmal 0,4 Km Laufen. Den Startschuss gab Benno Pörtner. Der sportbegeisterte Lokalpolitiker zeigte sich sehr erfreut über das Engagement der TSG und betonte die wichtige soziale Funktion des Sports, die er selbst über viele Jahre schon (er)lebt.
Im Feld der Mädchenkonkurrenz waren die MTBlerinnen des TSV Engenhahn nicht zu schlagen und zeigten den TSG_Triathletinnen (Madlen Schumacher, Neele Müller, Emily und Hanna Fender), immerhin Triathlon-Mannschaftshessenmeister, das Hinterrad deutlich: Alva Assmann (17:08 min und damit auch schneller als die Jungen) und Stina (19:04 min) und Elin Assmann (19:15 min) siegten deutlich. Bei den B-Jugendjungen heißt der Sieger Alexander Krebs (TCEC Mainz in 17:47 min). Lokalmatador Tom Borst benötigte 17:18 min und gewann das A-Schülerrennen direkt hinter der B-Jugendsiegerin Alva. Hier komplettierten Jos Janssen (TuS Königshofen) und Till Biensteiner (MTV Kronberg) das Podium.
Im dritten Rennen startete die Kinder der Jahrgänge 2006 und 2007, die B-Schüler. Die Distanz: 0,4 – 2,9 – 0,4 Km. Während das Mädchenpodium fest in Limbacher Hand blieb, es siegte Lea Borst (12:38 min) vor Kati Haase und Anna Purr, setzten sich bei den Jungen Samuel Möller (Gießen, 11:45 min) vor Mika Decker (Heidenrod) und Till Neubert (SV Hohenstein) durch.
Als besonderes Tageshighlight ist immer das Rennen der Minis zu sehen. Es starten nur Kinder die jünger als sechs Jahre sind. Zum Teil sind die Kindergartenzwerge noch mit dem Laufrad unterwegs. 21 Kinder versuchten sich zum ersten Mal in der Kombinationssportart und legten ca. 100m Laufen, 400m Radfahren und noch einmal 100 m Laufen zurück. Dabei werden alle Kinder durch die TSG-Jugend begleitet und beim schwierige Übergang vom Radfahren zum Laufen fest an die Hand genommen.
Das vorletzte Rennen des Tages bestritten die D-Schüler (20010/2011). Nach 0,1 Km – 1,4 Km und 0,1 Km siegte Antonia Deica aus Hünstetten vor Jesper Heers vom VfL Michelstadt. Bei den Mädchen folgten Antonella Urso (Hünstetten) und Letizia Höfer (Eppstein). Das Jungenpodium vervollständigten Lennard dills (Triathlon-Team Dreikirchen) und Till Cohrs (FC Freudenberg).
Zum Abschluss des Tages gingen die C-Schüler auf die Strecke. 0,4 – 1,4 und 0,4 Km waren zu bewältigen. Die Mädchenkonkurrenz wurde von Josefine Dohms gewonnen. Die Limbacherin überquerte die Ziellinie nach 9:39 min. An den mit Getränken, leckerem Obst und Müsliriegel gut gefüllten Regenerationstisch folgten ihr u.a. Frida Bárdi (ebenfalls TSG Limbach/Triathlon) und Jemima Möller (Triathlon-Team Gießen). Gerrit Heers aus Michelstadt machte den VfL-Doppelsieg in 8:48 min perfekt und ließ Finn Cohrs (FC Freudenberg) und Eric Malgin (Dreikirchen) hinter sich.

Einer kurzen Erfrischungspause, der reichlich genutzt wurde, um leckeren, hausgemachten Kuchen, aber auch gutes vom Grill und der Salatbar zur Stärkung zu sich zu nehmen, folgte die Siegerehrung.
Zu der waren zur Freude der Zuschauer und Organisatoren nahezu alle Sportlerinnen und Sportler noch anwesend. Für jeden hatte die TSG-Auswertungscrew Urkunden ausgedruckt. Die Bestplatzierten erhielten zudem Pokale in den Farben Gold, Silber oder Bronze und Sachpreise. Für die kleinsten Starter hielten Bürgermeister Jan Kraus, Gemeinderatsmitglied Brigitte Schewe-Rau und Sportkreisvorsitzender Manfred Schmidt, die dem sportlichen Treiben eine ganze Weile begeistert beiwohnten, goldene Medaillen und kleine Erinnerungspräsente bereit.
Die Anerkennung der sportlichen Leistungen wurde durch die besondere Unterstützung der Naspa-Idstein, der Fa. Classic-Oil (24h-Tankstelle Wallbach) und der Süwag erst möglich. Zu danken ist auch dem Eiscafé Gennaro in Wörsdorf, der Wallbacher Zwergenwerkstatt und der Tegutfiliale Kesselbach. Nicht zu vergessen ist Herr Kleber vom Windhunderennverein, ohne den das Event keine toll hergerichtete Location zur Verfügung hätte und dem FC Limbach für die Kooperation in Sachen Umkleidekabinen.

Alle Ergebnisse 2017

Über uns

Die Triathlonabteilung der TSG Limbach besteht seit 2004. Angefangen hat alles mit dem „Bewegungsdrang“ zweier Mitglieder T. Nagelschmidt und J. Klotz, denen das Laufen allein nicht mehr ausreichte. Eine neue Herausforderung fand sich im Triathlon, in dem sich zusätzlich ja noch das Schwimmen und Radfahren vereinen.
Aktuell sind etwa 110 Triathlet/innen in der TSG organisiert. Seit 2009 bieten wir auch Schüler/innen ab sechs Jahren ein regelmäßiges Training. Unter Aufsicht speziell geschulter Trainer wird alters- und leistungsgerecht an unseren Sport herangeführt.
Immer auch unter der Berücksichtigung, dass Sport gemeinsam am schönsten ist und das Kooperation, soziales Miteinander und Fairness nicht nur hier wichtige Attribute eines sinnvollen Miteinanders sind.

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  • Der Verein

    Die Turn- und Sportgemeinschaft Limbach 1974 e.V. wurde gegründet, um neben Fußball und Bogenschießen weiter Sportarten im Ort zu etablieren. So ist im Laufe der Jahre ein gesunder Mehrspartenverein entstanden, der für alle Altersklassen und Neigungen seiner rund 300 Mitglieder von der Gymnastik für Bauch- Beine und Po über Karate für Kinder bis hin zur ZUMBA®-Fitness ein ausgeglichenes Sportprogramm anbietet.

  • Unser Sport

    In der Fitnesswelle der Siebzigerjahre gab es im südlichen Kalifornien mehrere kleinere kombinierte Lauf- und Schwimmwettkämpfe (Biathle). Mitte der 1970er Jahre wurde dann der Begriff Triathlon erstmals genutzt, organisiert am 25. September 1974 durch die beiden Amerikaner Jack Johnstone und Don Shanahan in San Diego, Kalifornien. Das kleine Rennen mit 46 Teilnehmern ging – in dieser Reihenfolge – über 6 Meilen (ca. 10 km) Laufen, 5 Meilen (ca. 8 km) Radfahren und 500 Yards (ca. 0,5 km) Schwimmen und trug den Namen Mission Bay Triathlon nach der vor San Diego gelegenen Lagune. Gut neun Monate später gab es in Coronado den Optimist Sports Fiesta Triathlon. Zu den Teilnehmern beider Veranstaltungen gehörten der später auf Hawaii stationierte Navy-Offizier John Collins und seine Frau Judy, 1978 Mitinitiatoren des ersten Hawaii Iron Man Triathlon. Durch einen Artikel in Sports Illustrated, der wiederum ABC zu TV-Berichten in den Folgejahren motivierte, wurde aus dieser ursprünglich als rein persönliche Herausforderung einiger weniger konzipierten Veranstaltung in kurzer Zeit der Ironman Hawaii als überregional bekannter sportlicher Wettkampf. In der Folge entstanden Hunderte von Triathlonveranstaltungen in kürzester Zeit zunächst in den USA und ab 1982 auch in Europa.

  • Abteilung Triathlon

    In der Triathlonabteilung der TSG Limbach sind ca. 65 Kinder und Jugendliche und ca. 45 Erwachsene organisiert. Obwohl die Abteilung mit der noch relativ jungen Sportart erst seit 2004 besteht, so ist sie doch mit Abstand die größte Abteilung des Vereins. Großen Zulauf bekam die Abteilung in den Jahren 2008 und 2009, als in Wiesbaden erstmalig auf deutschem Boden die IRONMAN70.3®-Europameisterschaft ausgetragen wurde. In deren Folge hat sich die Abteilung insbesondere durch ihre Jugendarbeit und ihre erfolgreichen Teilnahmen an zahlreichen Wettkämpfen, regional, überregional und sogar weltweit, einen guten Namen gemacht.

  • Jugend

    Durch die zunehmende Bedeutung und Verbreitung des Triathlonsportes, finden auch immer mehr Kinder und Jugendliche zum Triathlon, um sich mit Gleichaltrigen in zahlreichen durch die DTU und den HTV organisierten Wettkämpfen zu messen, oder auch nur am abwechslungsreichen Training teilzunehmen. Was früher für die Kinder und Jugendliche die Leichtathletik war, ist heute der Traithlonsport mit seinen 3 unterschiedlichen Sportarten.
    Die TSG Limbach ist in der erfreulichen Lage, durch das engagierte Trainerteam allen Altersklassen ein ausgewogenes Training anzubieten. Unterstützt werden die Trainer durch Übungsleiter und ÜL-Assistenten, die sich bereits aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren und so einen kontinuierlichen und in die Zukunft orientierten Trainingsaufbau gewährleisten.

Aktuelle Berichte

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