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Leistungstest beim Swim and Run Darmstadt

Ende Januar stellt der Swim+Run des DSW Darmstadt traditionell den ersten Leistungstest des neuen Jahres dar. Im Vergleich mit zahlreichen Nachwuchsportler*innen aus Hessen, aber auch aus vielen anderem Bundesländern von Bremen bis Bayern, stellte die TSG Limbach in allen Rennen Starter*innen. Nach dem Schwimmen im schönen Nordbad und einer Pause zum Umziehen und Warmlaufen, wurde der Laufpart in den Abständen des Schwimmens gestartet, sodass spannende Rennen zu verfolgen waren. Erfreulich war die besonders in den Schülerklassen sehr hohe Zahl der Kinder und Jugendlichen, die nach Corona in den Sport gefunden haben.


Aus Sicht des Triathlons im Idsteiner Land sind die Ergebnisse der älteren Jugend aber natürlich nicht unwichtig. Tom Borst (2. Platz im Feld der U20 hinter Bundeskaderathlet Moritz Göttler,) Lea Borst (Dritte im A-Jugendrennen der Damen) und Soma Bárdi (ebenfalls Jugend A) belegten ihre Zugehörigkeit zur Hessenwahl und werden ihr Bundesland bei Rennen auf nationaler Ebene und der DM auch 2023 vertreten. Bárdi, der mittlerweile am Olympiastützpunkt in Potsdam die Schule besucht und dort trainiert, waren die reisemüden Beine anzumerken, weshalb er als schnellster Schwimmer der 700m der männlichen U18-Jugend anschließend über die etwa 5,5km etwas Federn lassen musste. Tom Borst überzeugte mit einem taktisch cleveren Rennen beim Laufen und einer schnellen Schwimmzeit. Lea Borst festigte ihre Zugehörigkeit zur nationalen Spitze auch in ihrem ersten Rennen auf der neuen, doppelt so langen Strecke.


Bei den jüngeren Athlet*innen zeigt sich, dass die Limbacher Potential haben und sehr ordentlich performen. Mit eindrucksvollem Sieg belegte das einmal mehr Finn Baumann bei den C-Schüler über 100m + 400m. Der talentierte Schwimmer des SV Poseidon zeigte, dass die meiste Trainingszeit in jungen Jahren im Wasser zu verbringen ist. Den Beleg führte auch Klara Strohkendl (12. Schülerinnen A) an, die mittlerweile unter den Fittichen von Oliver Großmann beim SC Wiesbaden das Schwimmen trainiert und dort schon deutliche Fortschritte zeigt. Ihre Laufstärke wird sie zukünftig noch weiter nach vorne bringen. Ebenfalls auf seine Laufstärke konnte auch Matti Haas als Achter der männlichen A-Schüler nach einer Aufholjagd in den Laufschuhen vertrauen.

Ein Weg den die Limbacher werden weiter gehen werden müssen, wie sich nach den erschütternden Nachrichten nach dem Brand im fast fertig sanierten Idsteiner Tournesol, um auch zukünftig auf Landesebene erfolgreich sein zu können. Auch dabei im Blick: Der dringend benötigte zukünftige Nachwuchs für das neue Regionalligateam, wenn der Aufstieg in die dritthöchste deutsche Triathlonliga keine Eintagsfliege sein soll.

Zeitgleich liefen Kati Haas (2:34min) und Leni Kschischo (2:37min) bei den Hallen-HM des HLV in Frankfurt-Kalbach im 800m-Rennen. Mit Platz Acht und Elf zeigten sie im Feld der Spezialistinnen sehr ansprechende Leistungen, die belegen dass das Training der Ausdauer-Dreikämpfer zum jetzigen Zeitpunkt gut ausgerichtet ist.


Ergebnisse:

Junioren (700+5500m):           2. Tom Borst, 27:16min
Jugend A (700+5500m):          3. Lea Borst, 31:18min;

            8. Soma Bárdi, 28:12min; 29. Samuel Braun, 38:36min

Jugend B (400+2200m):          19. Jemima Möller, 17:30min

Schüler A (400+2200m):         8. Matti Haas, 15:41min

                                               12. Klara Strohkendl, 16:32min

Schüler B (200+1000m):          21. Ida Molter, 10:54min;

                                               15. Bertalan Bárdi, 11:19min

Schüler C (100+400m):           1. Finn Baumann, 3:21min; 6. Lian Molter, 4:11min

Erster Formtest der heimischen Triathlonjugend bei den HLV-Hallenmeisterschaften


Auch 2023 wollten die Hünstetter Jugendtriathlet*innen wissen, wo sie nach den anstrengenden Trainingswochen der Saisonvorbereitung läuferisch aktuell stehen. Da bietet sich ein Vergleich mit den Spezialist*innen des Leichtathletikverbandes doch an. Es ist ja auch nicht soo weit, bis nach Frankfurt, wo nach den Coronajahren endlich wieder mal eine volle Hütte anspornende Atmosphäre und sehr gute Konkurrenz versprach.
Über 600 Meldungen in zehn Disziplinen plus Staffelwettbewerben konnte der HLV für die zwei Hallentage mit Landesmeisterschaften der U20 und U16 zählen. Sehr ordentliche Zahlen und eine gute Orga des Veranstalters am DLV-Stützpunkt.

Antreten konnte die TSG Limbach mit drei Nachwuchsathlet*innen über die längeren Laufdistanzen 800m, 1500m und 3000m.

Matti Haas, M12-Athlet, versuchte sich erstmals bei einem Hallenwettkampf und traute sich sofort den Start im älteren Feld der U16/M14-Jungs zu. Dann auch gleich ein Doppelstart. Samstags die „Vorbelastung“ über 800m wurde mental als Radsimulation verstanden und sonntags der „Anschlusslauf“ über die 3000m. Da fehlt eigentlich nur noch eine Schwimmeinheit.
Und Matti schlug sich gut. Im ersten von zwei 800m Rennen verhält er sich taktisch klug, hält sich zu Anfang etwas zurück, um auf der letzten Runde ordentlich, aber zu spät zu beschleunigen, um noch Plätze gut zu machen. Nach 2:40,60 Minuten überquert Matti die Ziellinie als Dritter seines Laufs. Am Ende belegt er Platz 14. Einen Tag später das 3000m Rennen. Länger liegt Matti besser und das beweist er neben den sechs Jungs, alle ein bis zwei Jahre älter als Matti. Die Podestplätze sind zwar schnell vergeben, aber im Vierer-Verfolgerfeld hält er sich sehr gut, wartet ab, geht das Tempo an Position drei, mal vier einfach mit. Nach 2200m übernimmt Matti die Initiative, arbeitet sich nach vorne und setzt sich etwas ab. Die Uhr bleibt schließlich bei 11:15,73 min stehen. Platz 4 und gute 15 Sekunden vor Platz 5. Glückwunsch Matti, nächsten Sonntag beim Swim+Run bitte wieder!


Über 1500m stellt sich Lea Borst der Konkurrenz der weiblichen U20. Ihr Ziel: Unterbieten der 5:20min-Qualizeit für die Süddeutschen Meisterschaften (5.2., Sindelfingen) der U18, der sie eigentlich angehört. Sie läuft in einem typischen Meisterschaftsrennen mit acht Mitbewerberinnen um den Hessentitel der U20. Zu Anfang wird gebummelt, nach der Hälfte das Tempo angezogen und auf den letzten 1½ Runden geht die Post ab. Die verpasst die Triathletin etwas überrascht, die solche Situationen eher vom Rennradpart kennt, bevor das Laufen anfängt. Als Fünfte überquert sie die Ziellinie und hat mit 5:10,90 min die anvisierte Qualizeit deutlich unterboten. Zufriedenheit mit der neuen persönlichen Bestzeit stellt sich ein.

Wieder mit einem Doppelstart möchte Tom Borst gerne an die letztjährigen Zeiten über 1500m und 3000m anknüpfen. In der U18 holte sich der Wallbacher 2022 eine Silber- (1500m/4:35 min) und eine Goldmedaille (3000m/9:34 min). Ob ihm das in der neuen Altersklasse wieder gelingen würde? Nein, die Konkurrenz ist 2023 insbesondere über die 1500m saustark und die Beine und Arme des Triathleten, der am nächsten Sonntag beim Darmstädter Swim+Run das Ticket für die Landesauswahl und zur Jugend-DM lösen möchte, sind vom Training der letzten drei Wochen schwer und müde. Platz 10 in einem Feld gespickt mit international erfahrenen Laufspezialisten mit einer Zeit von 4:47,08 min stellte den Athleten nicht zufrieden. Die Trainer ordneten das anders ein. Mentale Unterstützung, Blick nach vorne, gute Regeneration und am Sonntag ein 3000m-Feld mit sieben gemeldeten Triathleten (von acht Läufern ! LA was ist da los?), stellten den Ansporn dar, die vorhandenen Kräfte zu mobilisieren. Klappte. Die U20 eröffnet über die 3000m den Tagesreigen. 15 Runden über das in den Kurven erhöhte Hallenoval stehen an. Lange bleibt das Feld zusammen. Zur Mitte des Rennens zieht es sich erstmals ein wenig auseinander. Das Tempo wird schneller. Platz 1 ist zwei Runden vor Schluss an Arvid Lösel, dem einzigen ohne Triathlonstartpass auf der roten Tartanbahn, vergeben. Auch Platz 2 (Eric Jäger, Eintracht Frankfurt, 2. Triathlonbundesliga) und 3 scheinen klar. Der Vorsprung doch schon 30-35 Meter auf Platz 4. Da liegt Tom Borst. Noch 300 Meter. Borst zündet den Turbo. Meter für Meter schiebt er sich an Platz 3, Christian Ache (2. Triathlonbundesliga für den VfL Münster) heran. Auf der Zielgeraden der Showdown. Fotofinish? Nein, Tom hat eine deutliche Nasenlänge voraus: 7 Hunderstel beträgt der Vorsprung. 9:38,54 min – Bronze für Hünstetten-Limbach.
Auf Platz 5 mit neuer persönlicher Bestzeit läuft Oskar Weber (LCM Rotenburg) ein. Weber startet 2023 zusammen mit Borst für die gemeinsame Regionalliga-Mannschaft der TSG Limbach/Triathlon-Equipe Elz.

Alle Ergebnisse: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/8820/1

Glückwunsch an unsere Läufer*innen. Gut gemacht. Leistungstest bestanden.

Weiter geht es mit der Vorbereitung. Als nächstes steht am 29. Januar der Swim+Run im neuen Darmstädter Nordbad und auf dem nebenliegenden Bürgerparkrund an.

Die TSG Limbach ist in allen Schüler- (ab Jahrgang 2015) und Jugendklassen (bis Jahrgang 2004) vertreten und kann nach den vergangenen zwei Jahren wieder mal mit einer zweistellige Zahl von Teilnehmer*innen aus dem Idsteiner Land aufwarten. Von Rookies, die sich erstmals an die Kombination zweier Sportarten heranwagen, bis hin zu den gut trainierten Liga- und Landeskaderathlet*innen.

Und so sieht das ganze Starterfeld aus. Triathlontypisch starten Profis, ambitionierte Amateure und Freizeitsportler*innen aller Altersklassen nebeneinander. Und das über die unterschiedlichen Distanzen von 100m bis 700m Schwimmen und 400m bis 5500m Laufen. Je nach Alter und Zutrauen.
Das Besondere eines Swim+Runs im Winter? Der Wechselstress entfällt. Nach dem Schwimmen gibt es eine Umziehpause und das Laufen startet ca. 45 Minuten nach dem Schwimmen im Jagdstart: Die schnellsten Schwimmer*innen zuerst und alle anderen in den gemessenen Abständen hinterher.

Lust bekommen, dabei zu sein? Infos: https://www.triathlon-darmstadt.de/swim-run/intro-news/

Oder doch erst mal trainieren? Dann: https://www.tsg-limbach.de/triathlon/ und Email an info@triathlon-limbach.de

Sportlicher Jahresabschluss & Bestenlistenplatzierungen


Am letzten Tag des Jahres waren TSG-Sportler*innen traditionell wieder einmal läuferisch aktiv.
Wie in den vergangenen Jahren ging es nach Montabaur. Zum dortigen Silvesterlauf lud die Münz-Sportagentur nach zwei Jahren „virtuell“ ausgetragener Läufe wieder zu einem Lauf in Präsenz. Über 1200 Läufer*innen meldeten sich vorab für die vier Läufe über unterschiedliche Distanzen (300m Bambini-, 1,4km-Schülerlauf, 5km- und 10,7km-Waldlauf) an.
Zur 20ten Jubiläumsauflage war die TSG-Gruppe, auch krankheitsbedingt, dezimiert. Nur ein Trio, bestehend aus Soma Bárdi, Tom Borst und Rainer Ungethüm stellte sich der Bewegungsaufgabe am Silvestertag. Dafür umso erfolgreicher. Alle Drei starteten im Crosslauf über 5km. Durch die leicht veränderte Streckenführung standen nach Zieldurchlauf ca. 200m mehr auf der Sportuhr. Dazu machen die etwa 70 Höhenmeter auf den Wegen des Stadtwaldes die Runde nicht leicht. Tom teilte sich das Rennen sehr gut ein und lief der Ziellinie letztlich ungefährdet als Sieger aller 421 Teilnehmer*innen entgegen. Mit 12sec Vorsprung auf den Zweitplatzierten Jonas Ofgert vom SC Selters, gewann er in 17:58min. Soma -als Gesamt Neunter im Ziel- holte sich souverän den Sieg in der U16-Jugendwertung. Das Training am BSP in Potsdam zeigt Wirkung. Rainer erreicht das Ziel im Hauptfeld und ist mit seiner Ausdauerleistung zum Jahresende sehr zufrieden. 2023 soll es auch endlich wieder mal ein Triathlon sein!
Schade, dass es keine altersübergreifende Teamwertung gibt … wie weit vorne wäre das Trio in der Platzaddition wohl gekommen?

Erwähnesnwert: Einige weitere Hünstetter Läufer*innen finden den Weg in den Westerwald. U.A. aus Bechtheim. Vom dortigen SVT läuft ein Herrentrio über die 10,7km-Runde ins Ziel. Und im Damenfeld ein Trio ohne Vereinsangabe. Sind das die Vorläufer*innen von #Hünstettenläuft? Erfreulich bleiben wir gespannt! Alle Ergebnisse auf https://muenz-sport.de/ergebnisse/
In Innsbruck läuft Lea Borst, im Rahmen eines Auswahltrainingslagers des Saarlandkaders am „Ruhetag“, beim 20. IKB-Silvesterlauf von  #innsbruckläuft mit. Nach etlichen Ski-Langlauf- und Schwimmkilometern in Armen und Beinen, absolviert im Olympiastützpunkt, trat die junge Crew von STU-Landestrainer Micha Zimmer, dort an. Lea genießt den internationalen Flair des Rennens und die tolle Kulisse durch die Altstadt. Für den Lauf der U14/U16 über eine 1,7km lange braucht sie als schnellste Frau im Feld nur 6:16min und hat im Ziel und bei der anschließenden Silvesterfeier mit den Sportfreund*innen mehr als genug Zeit, Stadt und Menschen zu genießen. Alle Zeiten finden sich auf https://my.raceresult.com/210822/results>

In den zum Ende des Jahres veröffentlichten Leichtathletik-Bestenlisten von Hessischem (https://www.hlv.de/wettkampfsport/ergebnisse/bestenlisten) und Deutschem Leichtathletik Verband (https://bestenliste.leichtathletik.de/) finden sich unsere jungen Triathlet*innen unter den Laufspezialisten weit vorne. Siehe Tabelle anbei. Insbesondere Matti Haas (Hessens Bester der M12 über 5km, Straße) sowie die Zweitplatzierten Klara Strohkendl (5km, Straße) und Lea Borst (2000m in der Halle). Lea stellt damit gar die siebtbeste Zeit im deutschlandweiten Vergleich über diese Strecke in 2022. Gleich zwei Mal findet sich Tom Borst in den Listen wieder. Auf Platz Drei über die 1500m und Platz Zwei über 3000m.

Auch Kati Haas (Plätze 5 und 6), Anna Purr (Platz 4 und 6) und die Jungs Samuel Möller (Vierter und Platz 5) und Soma Bárdi (Platz 5 und 7) sind mit ihren läuferisch herausragenden Ergebnissen 2022 über die verschiedenen Distanzen von 800-3000m und 5km auf der Straße in den hessischen TopTen ihrer Altersklassen zu finden.
Darüber freuen sich Trainer und Vorstand der TSG Limbach sehr und gratulieren den Sportler*innen zu diesen herausragenden Leistungen.

Leistungstest beim Swim and Run Darmstadt

Ende Januar stellt der Swim+Run des DSW Darmstadt traditionell den ersten Leistungstest des neuen Jahres dar. Im Vergleich mit zahlreichen Nachwuchsportler*innen aus Hessen, aber auch aus vielen anderem Bundesländern von Bremen bis Bayern, stellte die TSG Limbach in allen Rennen Starter*innen. Nach dem Schwimmen im schönen Nordbad und einer Pause zum Umziehen und Warmlaufen, wurde der Laufpart in den Abständen des Schwimmens gestartet, sodass spannende Rennen zu verfolgen waren. Erfreulich war die besonders in den Schülerklassen sehr hohe Zahl der Kinder und Jugendlichen, die nach Corona in den Sport gefunden haben.


Aus Sicht des Triathlons im Idsteiner Land sind die Ergebnisse der älteren Jugend aber natürlich nicht unwichtig. Tom Borst (2. Platz im Feld der U20 hinter Bundeskaderathlet Moritz Göttler,) Lea Borst (Dritte im A-Jugendrennen der Damen) und Soma Bárdi (ebenfalls Jugend A) belegten ihre Zugehörigkeit zur Hessenwahl und werden ihr Bundesland bei Rennen auf nationaler Ebene und der DM auch 2023 vertreten. Bárdi, der mittlerweile am Olympiastützpunkt in Potsdam die Schule besucht und dort trainiert, waren die reisemüden Beine anzumerken, weshalb er als schnellster Schwimmer der 700m der männlichen U18-Jugend anschließend über die etwa 5,5km etwas Federn lassen musste. Tom Borst überzeugte mit einem taktisch cleveren Rennen beim Laufen und einer schnellen Schwimmzeit. Lea Borst festigte ihre Zugehörigkeit zur nationalen Spitze auch in ihrem ersten Rennen auf der neuen, doppelt so langen Strecke.


Bei den jüngeren Athlet*innen zeigt sich, dass die Limbacher Potential haben und sehr ordentlich performen. Mit eindrucksvollem Sieg belegte das einmal mehr Finn Baumann bei den C-Schüler über 100m + 400m. Der talentierte Schwimmer des SV Poseidon zeigte, dass die meiste Trainingszeit in jungen Jahren im Wasser zu verbringen ist. Den Beleg führte auch Klara Strohkendl (12. Schülerinnen A) an, die mittlerweile unter den Fittichen von Oliver Großmann beim SC Wiesbaden das Schwimmen trainiert und dort schon deutliche Fortschritte zeigt. Ihre Laufstärke wird sie zukünftig noch weiter nach vorne bringen. Ebenfalls auf seine Laufstärke konnte auch Matti Haas als Achter der männlichen A-Schüler nach einer Aufholjagd in den Laufschuhen vertrauen.

Ein Weg den die Limbacher werden weiter gehen werden müssen, wie sich nach den erschütternden Nachrichten nach dem Brand im fast fertig sanierten Idsteiner Tournesol, um auch zukünftig auf Landesebene erfolgreich sein zu können. Auch dabei im Blick: Der dringend benötigte zukünftige Nachwuchs für das neue Regionalligateam, wenn der Aufstieg in die dritthöchste deutsche Triathlonliga keine Eintagsfliege sein soll.

Zeitgleich liefen Kati Haas (2:34min) und Leni Kschischo (2:37min) bei den Hallen-HM des HLV in Frankfurt-Kalbach im 800m-Rennen. Mit Platz Acht und Elf zeigten sie im Feld der Spezialistinnen sehr ansprechende Leistungen, die belegen dass das Training der Ausdauer-Dreikämpfer zum jetzigen Zeitpunkt gut ausgerichtet ist.


Ergebnisse:

Junioren (700+5500m):           2. Tom Borst, 27:16min
Jugend A (700+5500m):          3. Lea Borst, 31:18min;

            8. Soma Bárdi, 28:12min; 29. Samuel Braun, 38:36min

Jugend B (400+2200m):          19. Jemima Möller, 17:30min

Schüler A (400+2200m):         8. Matti Haas, 15:41min

                                               12. Klara Strohkendl, 16:32min

Schüler B (200+1000m):          21. Ida Molter, 10:54min;

                                               15. Bertalan Bárdi, 11:19min

Schüler C (100+400m):           1. Finn Baumann, 3:21min; 6. Lian Molter, 4:11min

Erster Formtest der heimischen Triathlonjugend bei den HLV-Hallenmeisterschaften


Auch 2023 wollten die Hünstetter Jugendtriathlet*innen wissen, wo sie nach den anstrengenden Trainingswochen der Saisonvorbereitung läuferisch aktuell stehen. Da bietet sich ein Vergleich mit den Spezialist*innen des Leichtathletikverbandes doch an. Es ist ja auch nicht soo weit, bis nach Frankfurt, wo nach den Coronajahren endlich wieder mal eine volle Hütte anspornende Atmosphäre und sehr gute Konkurrenz versprach.
Über 600 Meldungen in zehn Disziplinen plus Staffelwettbewerben konnte der HLV für die zwei Hallentage mit Landesmeisterschaften der U20 und U16 zählen. Sehr ordentliche Zahlen und eine gute Orga des Veranstalters am DLV-Stützpunkt.

Antreten konnte die TSG Limbach mit drei Nachwuchsathlet*innen über die längeren Laufdistanzen 800m, 1500m und 3000m.

Matti Haas, M12-Athlet, versuchte sich erstmals bei einem Hallenwettkampf und traute sich sofort den Start im älteren Feld der U16/M14-Jungs zu. Dann auch gleich ein Doppelstart. Samstags die „Vorbelastung“ über 800m wurde mental als Radsimulation verstanden und sonntags der „Anschlusslauf“ über die 3000m. Da fehlt eigentlich nur noch eine Schwimmeinheit.
Und Matti schlug sich gut. Im ersten von zwei 800m Rennen verhält er sich taktisch klug, hält sich zu Anfang etwas zurück, um auf der letzten Runde ordentlich, aber zu spät zu beschleunigen, um noch Plätze gut zu machen. Nach 2:40,60 Minuten überquert Matti die Ziellinie als Dritter seines Laufs. Am Ende belegt er Platz 14. Einen Tag später das 3000m Rennen. Länger liegt Matti besser und das beweist er neben den sechs Jungs, alle ein bis zwei Jahre älter als Matti. Die Podestplätze sind zwar schnell vergeben, aber im Vierer-Verfolgerfeld hält er sich sehr gut, wartet ab, geht das Tempo an Position drei, mal vier einfach mit. Nach 2200m übernimmt Matti die Initiative, arbeitet sich nach vorne und setzt sich etwas ab. Die Uhr bleibt schließlich bei 11:15,73 min stehen. Platz 4 und gute 15 Sekunden vor Platz 5. Glückwunsch Matti, nächsten Sonntag beim Swim+Run bitte wieder!


Über 1500m stellt sich Lea Borst der Konkurrenz der weiblichen U20. Ihr Ziel: Unterbieten der 5:20min-Qualizeit für die Süddeutschen Meisterschaften (5.2., Sindelfingen) der U18, der sie eigentlich angehört. Sie läuft in einem typischen Meisterschaftsrennen mit acht Mitbewerberinnen um den Hessentitel der U20. Zu Anfang wird gebummelt, nach der Hälfte das Tempo angezogen und auf den letzten 1½ Runden geht die Post ab. Die verpasst die Triathletin etwas überrascht, die solche Situationen eher vom Rennradpart kennt, bevor das Laufen anfängt. Als Fünfte überquert sie die Ziellinie und hat mit 5:10,90 min die anvisierte Qualizeit deutlich unterboten. Zufriedenheit mit der neuen persönlichen Bestzeit stellt sich ein.

Wieder mit einem Doppelstart möchte Tom Borst gerne an die letztjährigen Zeiten über 1500m und 3000m anknüpfen. In der U18 holte sich der Wallbacher 2022 eine Silber- (1500m/4:35 min) und eine Goldmedaille (3000m/9:34 min). Ob ihm das in der neuen Altersklasse wieder gelingen würde? Nein, die Konkurrenz ist 2023 insbesondere über die 1500m saustark und die Beine und Arme des Triathleten, der am nächsten Sonntag beim Darmstädter Swim+Run das Ticket für die Landesauswahl und zur Jugend-DM lösen möchte, sind vom Training der letzten drei Wochen schwer und müde. Platz 10 in einem Feld gespickt mit international erfahrenen Laufspezialisten mit einer Zeit von 4:47,08 min stellte den Athleten nicht zufrieden. Die Trainer ordneten das anders ein. Mentale Unterstützung, Blick nach vorne, gute Regeneration und am Sonntag ein 3000m-Feld mit sieben gemeldeten Triathleten (von acht Läufern ! LA was ist da los?), stellten den Ansporn dar, die vorhandenen Kräfte zu mobilisieren. Klappte. Die U20 eröffnet über die 3000m den Tagesreigen. 15 Runden über das in den Kurven erhöhte Hallenoval stehen an. Lange bleibt das Feld zusammen. Zur Mitte des Rennens zieht es sich erstmals ein wenig auseinander. Das Tempo wird schneller. Platz 1 ist zwei Runden vor Schluss an Arvid Lösel, dem einzigen ohne Triathlonstartpass auf der roten Tartanbahn, vergeben. Auch Platz 2 (Eric Jäger, Eintracht Frankfurt, 2. Triathlonbundesliga) und 3 scheinen klar. Der Vorsprung doch schon 30-35 Meter auf Platz 4. Da liegt Tom Borst. Noch 300 Meter. Borst zündet den Turbo. Meter für Meter schiebt er sich an Platz 3, Christian Ache (2. Triathlonbundesliga für den VfL Münster) heran. Auf der Zielgeraden der Showdown. Fotofinish? Nein, Tom hat eine deutliche Nasenlänge voraus: 7 Hunderstel beträgt der Vorsprung. 9:38,54 min – Bronze für Hünstetten-Limbach.
Auf Platz 5 mit neuer persönlicher Bestzeit läuft Oskar Weber (LCM Rotenburg) ein. Weber startet 2023 zusammen mit Borst für die gemeinsame Regionalliga-Mannschaft der TSG Limbach/Triathlon-Equipe Elz.

Alle Ergebnisse: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Details/8820/1

Glückwunsch an unsere Läufer*innen. Gut gemacht. Leistungstest bestanden.

Weiter geht es mit der Vorbereitung. Als nächstes steht am 29. Januar der Swim+Run im neuen Darmstädter Nordbad und auf dem nebenliegenden Bürgerparkrund an.

Die TSG Limbach ist in allen Schüler- (ab Jahrgang 2015) und Jugendklassen (bis Jahrgang 2004) vertreten und kann nach den vergangenen zwei Jahren wieder mal mit einer zweistellige Zahl von Teilnehmer*innen aus dem Idsteiner Land aufwarten. Von Rookies, die sich erstmals an die Kombination zweier Sportarten heranwagen, bis hin zu den gut trainierten Liga- und Landeskaderathlet*innen.

Und so sieht das ganze Starterfeld aus. Triathlontypisch starten Profis, ambitionierte Amateure und Freizeitsportler*innen aller Altersklassen nebeneinander. Und das über die unterschiedlichen Distanzen von 100m bis 700m Schwimmen und 400m bis 5500m Laufen. Je nach Alter und Zutrauen.
Das Besondere eines Swim+Runs im Winter? Der Wechselstress entfällt. Nach dem Schwimmen gibt es eine Umziehpause und das Laufen startet ca. 45 Minuten nach dem Schwimmen im Jagdstart: Die schnellsten Schwimmer*innen zuerst und alle anderen in den gemessenen Abständen hinterher.

Lust bekommen, dabei zu sein? Infos: https://www.triathlon-darmstadt.de/swim-run/intro-news/

Oder doch erst mal trainieren? Dann: https://www.tsg-limbach.de/triathlon/ und Email an info@triathlon-limbach.de

Sportlicher Jahresabschluss & Bestenlistenplatzierungen


Am letzten Tag des Jahres waren TSG-Sportler*innen traditionell wieder einmal läuferisch aktiv.
Wie in den vergangenen Jahren ging es nach Montabaur. Zum dortigen Silvesterlauf lud die Münz-Sportagentur nach zwei Jahren „virtuell“ ausgetragener Läufe wieder zu einem Lauf in Präsenz. Über 1200 Läufer*innen meldeten sich vorab für die vier Läufe über unterschiedliche Distanzen (300m Bambini-, 1,4km-Schülerlauf, 5km- und 10,7km-Waldlauf) an.
Zur 20ten Jubiläumsauflage war die TSG-Gruppe, auch krankheitsbedingt, dezimiert. Nur ein Trio, bestehend aus Soma Bárdi, Tom Borst und Rainer Ungethüm stellte sich der Bewegungsaufgabe am Silvestertag. Dafür umso erfolgreicher. Alle Drei starteten im Crosslauf über 5km. Durch die leicht veränderte Streckenführung standen nach Zieldurchlauf ca. 200m mehr auf der Sportuhr. Dazu machen die etwa 70 Höhenmeter auf den Wegen des Stadtwaldes die Runde nicht leicht. Tom teilte sich das Rennen sehr gut ein und lief der Ziellinie letztlich ungefährdet als Sieger aller 421 Teilnehmer*innen entgegen. Mit 12sec Vorsprung auf den Zweitplatzierten Jonas Ofgert vom SC Selters, gewann er in 17:58min. Soma -als Gesamt Neunter im Ziel- holte sich souverän den Sieg in der U16-Jugendwertung. Das Training am BSP in Potsdam zeigt Wirkung. Rainer erreicht das Ziel im Hauptfeld und ist mit seiner Ausdauerleistung zum Jahresende sehr zufrieden. 2023 soll es auch endlich wieder mal ein Triathlon sein!
Schade, dass es keine altersübergreifende Teamwertung gibt … wie weit vorne wäre das Trio in der Platzaddition wohl gekommen?

Erwähnesnwert: Einige weitere Hünstetter Läufer*innen finden den Weg in den Westerwald. U.A. aus Bechtheim. Vom dortigen SVT läuft ein Herrentrio über die 10,7km-Runde ins Ziel. Und im Damenfeld ein Trio ohne Vereinsangabe. Sind das die Vorläufer*innen von #Hünstettenläuft? Erfreulich bleiben wir gespannt! Alle Ergebnisse auf https://muenz-sport.de/ergebnisse/
In Innsbruck läuft Lea Borst, im Rahmen eines Auswahltrainingslagers des Saarlandkaders am „Ruhetag“, beim 20. IKB-Silvesterlauf von  #innsbruckläuft mit. Nach etlichen Ski-Langlauf- und Schwimmkilometern in Armen und Beinen, absolviert im Olympiastützpunkt, trat die junge Crew von STU-Landestrainer Micha Zimmer, dort an. Lea genießt den internationalen Flair des Rennens und die tolle Kulisse durch die Altstadt. Für den Lauf der U14/U16 über eine 1,7km lange braucht sie als schnellste Frau im Feld nur 6:16min und hat im Ziel und bei der anschließenden Silvesterfeier mit den Sportfreund*innen mehr als genug Zeit, Stadt und Menschen zu genießen. Alle Zeiten finden sich auf https://my.raceresult.com/210822/results>

In den zum Ende des Jahres veröffentlichten Leichtathletik-Bestenlisten von Hessischem (https://www.hlv.de/wettkampfsport/ergebnisse/bestenlisten) und Deutschem Leichtathletik Verband (https://bestenliste.leichtathletik.de/) finden sich unsere jungen Triathlet*innen unter den Laufspezialisten weit vorne. Siehe Tabelle anbei. Insbesondere Matti Haas (Hessens Bester der M12 über 5km, Straße) sowie die Zweitplatzierten Klara Strohkendl (5km, Straße) und Lea Borst (2000m in der Halle). Lea stellt damit gar die siebtbeste Zeit im deutschlandweiten Vergleich über diese Strecke in 2022. Gleich zwei Mal findet sich Tom Borst in den Listen wieder. Auf Platz Drei über die 1500m und Platz Zwei über 3000m.

Auch Kati Haas (Plätze 5 und 6), Anna Purr (Platz 4 und 6) und die Jungs Samuel Möller (Vierter und Platz 5) und Soma Bárdi (Platz 5 und 7) sind mit ihren läuferisch herausragenden Ergebnissen 2022 über die verschiedenen Distanzen von 800-3000m und 5km auf der Straße in den hessischen TopTen ihrer Altersklassen zu finden.
Darüber freuen sich Trainer und Vorstand der TSG Limbach sehr und gratulieren den Sportler*innen zu diesen herausragenden Leistungen.