HLV Nachwuchs-Challenge

Die vom Hessischen Leichtathletik Verband (HLV) ausgerufene Nachwuchs Challenge nutzten wir am Tag der abgesagten Deutschen Jugendmeisterschaften Duathlon in Halle, um nach den ausgeschriebenen 3000m (Jg. 07-05) und 2000m (Jg. 10-08) auf der Idsteiner Tartanbahn noch einen 10km Bike und 1,6km Run anzuhängen.

Streng nach den aktuellen Corona-Vorgaben der bundesweiten Notbremse warfen wir den Durchführungsplan erneut um und verringerten die Startgruppen. Den Kids wurde vorab eine Schnelltestung empfohlen, die Trainer*innen absolvierten sie, Eltern als Betreuer*- und Zuschauer*innen wurden ausgeladen. Hygiene, Abstand und kein Kontakt.

Auf den angedachten Rad-Jagdstart nach den Abständen der Bahnlaufergebnisse wurde verzichtet. Stattdessen ging es in der Manier des Einzelzeitfahrens wie bei der Tour de France auf die Radrunden hoch oberhalb des Stadions. Auf den zwei Runden gab es ein paar Höhenmeter, so dass es nicht zu einfach war und auch die Laufrunde auf unterschiedlichem Geläuf war taunustypisch anspruchsvoll mit Schlussspurtmöglichkeit.

Unsere erlaubten Starter*innen (U15) und Kaderathlet*innen zeigten, dass ihnen die Wettkampfluft doch arg fehlt und dass das Gruppentraining deutlich zur Leistungssteigerung beiträgt. Kaum jemand im jungen Alter ist so diszipliniert, dass das Training ‚alleine‘ oder ‚zu zweit‘ innerhalb des ‚eigenen‘ oder maximal eines ‚zweiten‘ Hausstandes tatsächlich zielorientiert und effektiv absolviert wird. Egal, wie großartig die Trainingspläne ausgearbeitet sind. Das soziale Miteinander fehlt ihnen sehr und so genossen sie das Beisammensein auf Abstand gestern bei gutem Wetter sehr!

Bei all dem zeigten sie auch sehr gute Ergebnisse. Auf den Bahnrunden gab es persönliche Bestzeiten und wo nicht, zeigte die Uhr zumindest seit langem nicht erzielte Saison-Bestleistungen, die das harte Training der letzten Wochen rechtfertigten und den mentalen Kick des Quasi-Rennens rechtfertigten.

Die Bahnzeiten melden wir dem HLV, der die Challenge als Ersatz für die Hessischen Langlaufmeisterschaften schon 2020 ins Leben rief und über 300 Ergebnisse aus den Vereinen gemeldet bekam.

2021 beteiligt sich auch die TSG. Vielleicht schon mit dem Hintergedanken, dass es im Idsteiner Land mittelfristig nötig sein wird sich wieder auf die entsprechenden LA-Disziplinen, den Radsport und maximal den Duathlon zu spezialisieren gilt? Die Nachrichtenlage zum Sanierungsbedarf des Idsteiner Tournesolbades lässt den Schluss zu. Schade, dass Politiker*innen ihrer Verantwortung für den gesellschaftlichen Kitt im Lande seit Jahren nicht wahrnehmen können oder wollen.

Limbacher Fitnesspfad mit Osterlauf eröffnet!

Eine ca. 5km lange Runde durch den Ort und die Felder der Umgebung mit neun Fitnessstationen ist die Grundlage des neuen Fitnesspfades in Limbach.

Die Idee der Triathlon-Trainer*innen der TSG-Limbach war, eine Sportmöglichkeit zu schaffen, die individuell genutzt werden kann, da pandemiebedingt ein Großteil des Sportbetriebes des Vereins ruhen muss. Perspektivisch kann die Runde mit ihren Markierungen und Stationen fest installiert und markiert werden. Aktuell hängt ein Streckenplan im Fenster des Dorfgemeinschaftshauses, der mit einem QR-Code auf dem eigenen Handy gespeichert werden kann. So ist die Stecke auch für Ortsunkundige zu finden.

Für die Strecke werden örtlicher Gegebenheiten wie Treppen, Bänke und Steigungen für die Übungen genutzt. Gekennzeichnet werden die Stationen mit gelb besprühten und blau bemalten Steinen. Sie ist für Jedermann und -Frau geeignet und kann mit dem Rad, wandernd oder laufend absolviert werden.

Zur Einweihung waren in den Ostertagen die Limbacher Nachwuchstriathlet*innen aufgerufen den Fitnesspfad als Osterlauf zu absolvieren. Dafür bekamen sie nur die Karte – die Steine mussten wie bei einer Ostereiersuche zuerst gefunden werden. Dokumentiert wurde das Ganze mit Fotos und Stoppuhr. Die jungen, erfolgreichen Teilnehmer*innen werden mit einer kleinen Osterüberraschung belohnt.

Movember – Limbacher Triathleten meistern den Lockdown

Ausfallende Wettkämpfe, kein Trainingslager, für mehr als sechs Monate kein Schwimmtraining: Nach dieser außergewöhnlichen Triathlonsaison 2020 hatte die Aufnahme des Schwimmtrainings Mitte September neue Hoffnungen und vor allem Motivation geweckt. Doch das harte Training wurde wie viele andere Bereiche der Gesellschaft wieder komplett heruntergefahren. Doch wie sollte nun abermals mit diesen Rückschlägen umgegangen werden? Das Trainerteam der TSG Limbach hat aus der Not eine Tugend gemacht und den „Movember“ ausgerufen. Ganz im Zeichen der Erhaltung des Gemeinschaftsgefühls und Trainingsmotivation werden die Nachwuchstriathlet*innen mit verschiedenen Challenges durch den Lockdown gebracht.

Neben dem wöchentlichen Onlinetraining im Bereich Athletik und Schwimmersatztraining mit Zugseilen werden an den Wochenenden Challenges erstellt, die die Nachwuchssportler*innen allein oder maximal zu zweit zeitversetzt absolvieren können. Über gemeinsame WhatsApp-Gruppen werden die Ergebnisse und Erlebnisse geteilt. Zusätzlich unterstützt vom bisher sonnenverwöhnten und angenehm warmen Novemberwetter galt es bisher vor allem Laufaufgaben zu absolvieren. Neben spezifischen Laufprogrammen werden auch neue und abwechslungsreiche Routen geteilt, um für Abwechslung abseits der gewohnten Trainingstrecken zu schaffen.

Zur Mitte des „Movembers“ konnten je nach Alter Laufstrecken zwischen fünf und 15 Kilometern auf den ehemaligen Runden des Beuerbacher Teutonenlaufs gewählt werden. Am Start- und Zielpunkt des Beuerbacher Sees wartete dann ein Zahlenrätsel auf den Nachwuchs, dessen Ergebnis das Vereinsmotto: „Feel it – Fight it – Finish it“ auch auf die Zeit des stillgelegten Sportes übertragbar ist. Ganz im Sinne des Mottos konnten in dieser Woche Josefine Dohms, Lea Borst, Leni Müller, Bjarne Scheel, Tom Borst und Jakob Baum zum fünften Mal in Folge ein Abzeichen der Deutschen Triathlonjugend erhalten. Damit haben die Talente zusätzlich ein Youngstar-Abzeichen für besondere Ausdauer und Kontinuität verliehen bekommen.

Abschließend bleibt zu vermerken, dass auch die Sportler*innen mit starken Einschnitten zur Pandemieeindämmung beitragen und hoffen damit möglichst eine in angepasster Form stattfindende Triathlonsaison zu ermöglichen. Anders als in den Mannschaftssportarten konnten 2020 nahezu keine Wettkämpfe stattfinden, die unseren Sport auszeichnen. Es bleibt die Hoffnung, dass bei Wiederöffnung der Schwimmbäder auch Wasserzeiten ermöglicht werden, um die Grundvoraussetzungen für eine sichere Teilnahme an Triathlons zu schaffen.

Hünstetter Nachwuchstriathleten im Trainingslager

Schon traditionell begibt sich die Limbacher Triathlonjugend mit Beginn der Osterferien ins nordrheinwestfälische Sauerland. Das Sport- und Tagungszentrum des LandesSportBundes in Sundern-Hachen liegt idyllisch im Naturpark Homert und bietet neben der guten Versorgung und freundlichen Betreuung viele Möglichkeiten, sich konzentriert auf die Saison vorzubereiten: Ein Schwimmbad für frühmorgendliche Einheiten, Fitnessraum, viele Laufwege, Rasensportplätze, Sporthallen und modern ausgestattete Unterrichtsräume.

Am 12. April stand der Bus mit Radanhänger von Wahl-Reisen mittags zur Beladung in Limbach parat. Pünktlich zum Abendessen hatte die Gruppe ihre Zimmer bezogen. Eine erste Trainingseinheit beinhaltete Athletik-/Kraftübungen und fand seine Fortsetzung im Schwimmbad.  

Fünf qualifizierte Trainer_innen sorgten dafür, dass die mitgereisten Athlet_innen im Alter von zehn bis 18 Jahren, ab Samstag täglich zwei bis drei Trainingseinheiten absolvierten. Am Abend wurden kurzweilig Themen wie Erste Hilfe, Regelkunde, Pannenhilfe und Prävention/Ernährung behandelt und zum Tagesabschluss zu Spiel und Entspannung eingeladen.

Den Radauftakt musste das Team auf den Samstagnachmittag verschieben. Ein Winterrevival ließ es schon während des Frühstückslaufs schneien. Die Flocken wurden dicker. Es stellte sich die Frage: Radfahren oder Skilanglauf? Es ging in Laufschuhen für 200m-Berganläufe in den Wald.

Am Nachmittag konnte auf die Rennräder umgesattelt werden. Auf den autofreien Radwegen rund um die nahegelegene Sorpetalsperre wurde gekreiselt und gesprintet.
Tägliche Radausfahrten in drei Leistungsgruppen führten bei nun tollem Frühlingswetter auf den Sauerlandradring mit dem Kückelheimer Fledermaustunnel, zum Bergzeit-Stoppomat Rönkhausen und zum Möhnesee. Höhepunkt der Radtouren war die 113km lange ‚Tour de Ruhr‘ mit Wendepunkt in Dortmund-Applerbeck. So kamen in den Gruppen 200, 400 und 440 Radkilometer zusammen. Dazu sorgten 5 – 8km im Schwimmbecken und 20-32 Laufkilometer für insgesamt rund 32 Stunden Sport.

Intensive Laufeinheiten mit Wechselübungen wurden auf der Laufbahn des TuS07 Müschede absolviert. Eine Schwimmeinheit auf der 25m-Bahn des Arnsberger Hallenbades ‚Nass‘ beinhaltete längere Intervalle zur Vorbereitung der Wettkampfdistanzen. Hier wurde auch intensiv an der Technik gefeilt, da das Schwimmtraining im letzten Vierteljahr etwas zu kurz kam. Zum Abschluss am 18.04. der beliebte Paar-Biathlon, eine letzte hochintensive Laufeinheit, die das Duo Timo/Tom vor JanLucas/Lea für sich entscheiden konnte.
Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Trainer_innen, Ismene, Ines, Oliver, Simon, und Armin, die dank ihrer Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft dafür sorgten, dass alle gesund und munter wieder zu Hause angekommen sind.

Mit Triathlon geht es nun los: Ein letzter Leistungstest im Rahmen eines Osterlaufes und es folgen: Neroman, Wiesbaden (27.4.); Hessenmeisterschaften im Swim+Run, Gelnhausen (5.5.), Ligaauftakt in Burgwald (11.5.), HTV-Cup und Liga in Griesheim (19.5.) und anschließend in Darmstadt (9.6.).

Radtrainingswoche der Limbacher Triathlonjugend

Traditionelles Ostertrainingslager in Sundern-Hachen

Zum bereits siebten Mal verbrachten die Nachwuchstriathleten der TSG Limbach und deren Trainerteam die erste Woche der Osterferien in Nordrhein-Westfalen. Ausgangsort täglicher Radtouren war erneut das Sport- und Tagungszentrum des Landes-Sport-Bundes NRW in Sundern-Hachen. Die gemütliche Unterkunft bietet vielfältigste Sportmöglichkeiten draußen und drinnen und eine sportlergerechte Verpflegung.

Die altersgerechten Trainingseinheiten auf den Rennrädern führten stets durch das hügelige Terrain des Sauerlandes. Entlang von Sorpe- und Möhnetalsperre, Ruhr, Lenne und hinauf in die Skigebiete Wildewiese und Winterberg wurden zahlreiche Trainingskilometer und zwangsläufig unzählige Höhenmeter gesammelt, sodass ohne die An- und Abreisetage zwischen 110 und 503 Radkilometer in 5 Tagen absolviert wurden. Dies bei überwiegend trockenen Straßen und einstelligen Temperaturen, die auch die mentale Stärke der Nachwuchssportler schulten.

Weiterhin galt es zusätzlich tägliche Lauf- und Schwimmeinheiten zu absolvieren. Dafür wurde zweimal das Schwimmbad ‚NASS‘ in Arnsberg angefahren, welches in direkter Nachbarschaft auch eine 1000m-Finnenbahn bietet. Am Abend rundeten Gymnastik- und Dehnübungen den sportlichen Tag ab.

In Werl nahmen die älteren Triathleten am 3. Frühlingslauf über 5 Km teil. Gut aufgewärmt dank der 35km langen Anreise per Rad zeigte die Hünstetter Triathlonjugend eine sehr gute Teamleistung und ist vermehrt im oberen Drittel der Ergebnisliste zu finden. Herausragend die Leistung des erst 12jährigen Samuel Möller, der eine neue persönliche Bestleistung (19:38min) über die vermessene Strecke aufstellte. Natürlich sollen auch die Plätze 2, 3 und 4 von Simon Krause (Equipe Elz, 18:38min), Lukas Hafner (18:48min) und Felix Spitz (18:53min) nicht unerwähnt bleiben.

Am vorletzten Tag, dem einzigen Tag mit Regen, stand die Königsetappe an. Zu Neunt wurde der ‚Kahle Asten‘ auf 841Hm, das NRW-Pendant zum Feldberg/Taunus, als Ziel ausgerufen und über das Skiressort Winterberg erklommen. Vor Ort liefen noch die Lifte für die heimischen Wintersportler. Am Tagesende waren 132 Km und fast 1900Hm mit dem Rennrad zurückgelegt worden. Die zweite Hälfte davon größtenteils im Regen.

Am letzten Tag verwöhnte das Sauerland die Dreikämpfer auch noch mit Schneeschauern. Da zum traditionellen HIT-Abschlusstraining aber ein Biathlon-Team-Relay mit Lasergewehren geplant war, passte das Wetter jedoch bestens.

 

Jetzt kann die Saison kommen, die in nur zwei Wochen mit den Hessischen Duathlonmeisterschaften für alle Altersklassen in Großenengelis das erste Saisonhighlight bereithält.

Für Sportler_innen, die Triathlon einmal ausprobieren möchten, bietet die TSG am 12. Mai in Kirberg DIE Gelegenheit. Infos und Anmeldung auf www.triathlon-limbach.de oder per Email (minitriathlon@tsg-limbach.de) anfordern