Erfolgreicher Saisonauftakt bei den Deutschen Duathlonmeisterschaften

Zum Ferienende machten sich die Kaderathlet*innen der TSG Limbach auf den Weg nach Halle/Saale, um bei den Deutschen Duathlonmeisterschaften der Jugend die Hessischen Farben zu vertreten. Auf dem Gelände der örtlichen Mülldeponie kämpften Athlet*innen aus ganz Deutschland um die ersten nationalen Meistertitel der Saison.

Die Rennen der B-Jugend über 2km Laufen – 12km Radfahren – 1km Laufen wurden von der anspruchsvollen kurvenreichen Radstrecke und Wind bestimmt, sodass sowohl das weibliche als auch männliche Rennen bereits auf dem Rennrad entschieden wurden. Den Anfang machten die weiblichen Athletinnen. Dicht zusammen bewältigten die gleich drei Limbacher Sportlerinnen den Auftaktlauf. Auf der Radstrecke konnten sich drei radstarke Athletinnen entscheidend absetzen, sodass Lea Borst mit Rang Vier das Maximalergebnis erlaufen konnte. Damit egalisierte sie ihr Vorjahresergebnis von den Vorjahresmeisterschaften im Duathlon und Triathlon. Kati Haas lief wenig später als gute Neunte ins Ziel. Gemeinsam mit Klara Binsteiner vom MTV Kronberg freuten sich die beiden Limbacher Sportlerinnen über die Goldmedaille in der Teamwertung. Anna Purr investierte sehr viel Kraft auf dem Rad und musste anschließend leider das Rennen vorzeitig beenden. Aber auch ihre Formentwicklung zeigt in die richtige Richtung.

Als starker Sechster der männlichen B-Jugend zeigte Soma Bárdi ein ausgeglichenes Rennen in allen drei Abschnitten und bewies dabei seinen aufstrebenden Trend im Laufen. Somit ist ihm vor allem in den kommenden Triathlonrennen viel zuzutrauen, wenn er seine Schwimmstärke in der ersten Disziplin ausspielen kann.

Nachdem durch den einsetzenden Regen der Wind abgeflaut war, stellten die rutschigen Kurven der anspruchsvollen Radstrecke die älteren Athlet*innen vor eine neue Herausforderung. Tom Borst wechselte nach einer sehr guten Laufzeit von etwas mehr als 16min über 5km auf die 21km Radstrecke. Nachdem er sich anfangs taktisch klug in der Radgruppe halten konnte, fiel er bei einem Ausweichmanöver aus der Gruppe heraus und verlor den Anschluss an die Rennspitze. Er beendete das Rennen nach den abschließenden zwei Laufkilometern schließlich als 15. A-Jugendlicher mit in der Kälte auftretende muskuläre Probleme im Rücken.

Bereits zu Ferienbeginn konnte nach zwei Jahren Unterbrechung durch die Pandemie wieder das traditionelle Nachwuchstrainingslager in der Sportschule Sundern/Hachen durchgeführt werden. Unterstütz durch die Familie Kuhn und mit dem praktischen Radanhänger von Wahl-Reisen aus Bechtheim, ging es mit dem Reisebus ins schöne Sauerland. Ohne weite (Flug-) Anreise und somit mit einer guten Klimabilanz, bietet die dortige Infrastruktur gemeinsam mit dem nahen Schwimmbad in Arnsberg beste Voraussetzungen für den Triathlonsport. Bestens betreut vom Trainerteam um Ines und Armin Borst, Oliver Maniera und Simon Krause wurden vor allem wichtige Radkilometer im hügeligen Sauerland gesammelt. Auch das überwiegend schöne Frühlingswetter spielte den Jugendlichen dabei in die Karten, die zudem mit Teambuilding-Maßnahmen, Abenteuersport und dem traditionellen Sommerbiathlon, bestehend aus Laufintervallen und Lasergewehrschießen, ein abwechslungsreiches Programm geboten bekamen.

Wer die TSG-Triathlonjugend einmal kennenlernen möchte: Wir trainieren regelmäßig mit Sportler*innen im Alter von 8/9 Jahren bis Anfang/Mitte 20 und haben Angebote für an Wettkampf interessierte Kinder, als auch nur „zum engagierten Spaß miteinander“ und fit halten.

Infos auf unserer Website: http://www.tsg-limbach.de oder per Mail an info@triathlon-limbach.de

Leistungsüberprüfung für Limbacher Triathlet*innen

Nach der Nominierung der Hessischen Landesauswahl auf Basis der Wettkampfergebnisse 2021 stellten sich die fünf Kadersportler*innen der TSG Limbach am ersten Aprilwochenende der Nominierungssichtung für Starts im Deutschlandcup und bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften.

Im südhessischen Dieburg mussten dafür Tests im Schwimmen und Laufen absolviert werden. Nach jeweils kurzen Sprints, 50m im Wasser und 100m auf der Tartanbahn, galt es Normzeiten auf 400m (Jugend B) bzw. 800m im Schwimmen sowie über 3000m (Jugend B) bzw. 5000m (Jugend A) im Laufen zu unterbieten. Auch die Limbacher Sportler*innen blieben von der aktuellen Krankheitswelle leider nicht verschont, sodass nur die B-Jugendlichen Lea Borst und Anna Purr zum Laufauftakt bei sehr kühlen Temperaturen antreten konnten. Lea Borst lief in einem kontrollierten Rennen die 3000m in 11:22min, um einerseits die Normzeit von 11:25min zu unterbieten, aber andererseits auch Kraft für das spätere Schwimmen zu sparen. Anna Purr blieb in persönlicher Bestzeit von 11:35min etwas über der Normvorgabe. Auch im Schwimmbecken unterbot Lea Borst in 5:35min die 400m-Normgrenze um 10sek. Für Anna Purr machte sich das aufwendige Schwimmtrainingspensum, bedingt durch lange Anfahrten und schwierige Trainingsbedingungen, mit einer weiteren Bestzeit erstmals unter 6:30min bezahlt.

Der A-Jugendliche Tom Borst stellte sich bereits in der Vorwoche der nationalen Konkurrenz bei der Sichtung in Saarbrücken und konnte dort beide Normen unterbieten. Er beschränkte sich in Dieburg daher nur auf das Schwimmen und verbesserte in 9:50min seine 800m-Zeit nochmals um einige Sekunden. Die verhinderten Soma Bárdi und Kati Haas (beide Jugend B) erhoffen sich, genauso wie Anna Purr, mit guten Wettkampfresultaten die Qualifikation nachholen zu können.

Auch unter den reinen Laufspezialisten nahmen einige Limbacher Athlet*innen an Laufwettkämpfen teil. Im Rahmen der Winterlaufserie über 10km in Jügesheim, die von November bis März vier Läufe umfasste, konnte sich Moritz Spitz mit steigendem Trainingsstand von 38:52min (November) bis auf 36:09min (März) steigern. Auch seine Halbmarathon Bestzeiten steigerte er im Februar bei Wind und Regen in Mörfelden auf 1:22:56h, um diese bei Minusgraden und nicht optimalen Bedingungen am ersten Aprilwochenende in Gießen nochmals auf 1:21:59h zu verbessern. Bereits im Februar siegte Samuel Möller über 5km in 16:42min bei der Winterlaufserie in Seligenstadt. Thomas Möller belegte in 40:14min Platz Zwei der M45 auf der 10km-Distanz.

Im Rahmen eines Einladungswettkampfes des TV Waldstraße Wiesbaden testeten sich Anfang März Nachwuchsathlet*innen auf der Laufbahn. Klara Strohkendl lief gute 8:06,7min über 2000m. Jakob Baum folgte in 9:02,7min. Finn Baumann benötigte 3:04,5min für die zwei Stadionrunden der 800m Mittelstrecke. Auch Altersklassenathlet Andreas Lüttke blieb in 19:32,9min deutlich unter 20min auf der 5000m-Strecke.

HLV Nachwuchs-Challenge

Die vom Hessischen Leichtathletik Verband (HLV) ausgerufene Nachwuchs Challenge nutzten wir am Tag der abgesagten Deutschen Jugendmeisterschaften Duathlon in Halle, um nach den ausgeschriebenen 3000m (Jg. 07-05) und 2000m (Jg. 10-08) auf der Idsteiner Tartanbahn noch einen 10km Bike und 1,6km Run anzuhängen.

Streng nach den aktuellen Corona-Vorgaben der bundesweiten Notbremse warfen wir den Durchführungsplan erneut um und verringerten die Startgruppen. Den Kids wurde vorab eine Schnelltestung empfohlen, die Trainer*innen absolvierten sie, Eltern als Betreuer*- und Zuschauer*innen wurden ausgeladen. Hygiene, Abstand und kein Kontakt.

Auf den angedachten Rad-Jagdstart nach den Abständen der Bahnlaufergebnisse wurde verzichtet. Stattdessen ging es in der Manier des Einzelzeitfahrens wie bei der Tour de France auf die Radrunden hoch oberhalb des Stadions. Auf den zwei Runden gab es ein paar Höhenmeter, so dass es nicht zu einfach war und auch die Laufrunde auf unterschiedlichem Geläuf war taunustypisch anspruchsvoll mit Schlussspurtmöglichkeit.

Unsere erlaubten Starter*innen (U15) und Kaderathlet*innen zeigten, dass ihnen die Wettkampfluft doch arg fehlt und dass das Gruppentraining deutlich zur Leistungssteigerung beiträgt. Kaum jemand im jungen Alter ist so diszipliniert, dass das Training ‚alleine‘ oder ‚zu zweit‘ innerhalb des ‚eigenen‘ oder maximal eines ‚zweiten‘ Hausstandes tatsächlich zielorientiert und effektiv absolviert wird. Egal, wie großartig die Trainingspläne ausgearbeitet sind. Das soziale Miteinander fehlt ihnen sehr und so genossen sie das Beisammensein auf Abstand gestern bei gutem Wetter sehr!

Bei all dem zeigten sie auch sehr gute Ergebnisse. Auf den Bahnrunden gab es persönliche Bestzeiten und wo nicht, zeigte die Uhr zumindest seit langem nicht erzielte Saison-Bestleistungen, die das harte Training der letzten Wochen rechtfertigten und den mentalen Kick des Quasi-Rennens rechtfertigten.

Die Bahnzeiten melden wir dem HLV, der die Challenge als Ersatz für die Hessischen Langlaufmeisterschaften schon 2020 ins Leben rief und über 300 Ergebnisse aus den Vereinen gemeldet bekam.

2021 beteiligt sich auch die TSG. Vielleicht schon mit dem Hintergedanken, dass es im Idsteiner Land mittelfristig nötig sein wird sich wieder auf die entsprechenden LA-Disziplinen, den Radsport und maximal den Duathlon zu spezialisieren gilt? Die Nachrichtenlage zum Sanierungsbedarf des Idsteiner Tournesolbades lässt den Schluss zu. Schade, dass Politiker*innen ihrer Verantwortung für den gesellschaftlichen Kitt im Lande seit Jahren nicht wahrnehmen können oder wollen.

Limbacher Fitnesspfad mit Osterlauf eröffnet!

Eine ca. 5km lange Runde durch den Ort und die Felder der Umgebung mit neun Fitnessstationen ist die Grundlage des neuen Fitnesspfades in Limbach.

Die Idee der Triathlon-Trainer*innen der TSG-Limbach war, eine Sportmöglichkeit zu schaffen, die individuell genutzt werden kann, da pandemiebedingt ein Großteil des Sportbetriebes des Vereins ruhen muss. Perspektivisch kann die Runde mit ihren Markierungen und Stationen fest installiert und markiert werden. Aktuell hängt ein Streckenplan im Fenster des Dorfgemeinschaftshauses, der mit einem QR-Code auf dem eigenen Handy gespeichert werden kann. So ist die Stecke auch für Ortsunkundige zu finden.

Für die Strecke werden örtlicher Gegebenheiten wie Treppen, Bänke und Steigungen für die Übungen genutzt. Gekennzeichnet werden die Stationen mit gelb besprühten und blau bemalten Steinen. Sie ist für Jedermann und -Frau geeignet und kann mit dem Rad, wandernd oder laufend absolviert werden.

Zur Einweihung waren in den Ostertagen die Limbacher Nachwuchstriathlet*innen aufgerufen den Fitnesspfad als Osterlauf zu absolvieren. Dafür bekamen sie nur die Karte – die Steine mussten wie bei einer Ostereiersuche zuerst gefunden werden. Dokumentiert wurde das Ganze mit Fotos und Stoppuhr. Die jungen, erfolgreichen Teilnehmer*innen werden mit einer kleinen Osterüberraschung belohnt.

Movember – Limbacher Triathleten meistern den Lockdown

Ausfallende Wettkämpfe, kein Trainingslager, für mehr als sechs Monate kein Schwimmtraining: Nach dieser außergewöhnlichen Triathlonsaison 2020 hatte die Aufnahme des Schwimmtrainings Mitte September neue Hoffnungen und vor allem Motivation geweckt. Doch das harte Training wurde wie viele andere Bereiche der Gesellschaft wieder komplett heruntergefahren. Doch wie sollte nun abermals mit diesen Rückschlägen umgegangen werden? Das Trainerteam der TSG Limbach hat aus der Not eine Tugend gemacht und den „Movember“ ausgerufen. Ganz im Zeichen der Erhaltung des Gemeinschaftsgefühls und Trainingsmotivation werden die Nachwuchstriathlet*innen mit verschiedenen Challenges durch den Lockdown gebracht.

Neben dem wöchentlichen Onlinetraining im Bereich Athletik und Schwimmersatztraining mit Zugseilen werden an den Wochenenden Challenges erstellt, die die Nachwuchssportler*innen allein oder maximal zu zweit zeitversetzt absolvieren können. Über gemeinsame WhatsApp-Gruppen werden die Ergebnisse und Erlebnisse geteilt. Zusätzlich unterstützt vom bisher sonnenverwöhnten und angenehm warmen Novemberwetter galt es bisher vor allem Laufaufgaben zu absolvieren. Neben spezifischen Laufprogrammen werden auch neue und abwechslungsreiche Routen geteilt, um für Abwechslung abseits der gewohnten Trainingstrecken zu schaffen.

Zur Mitte des „Movembers“ konnten je nach Alter Laufstrecken zwischen fünf und 15 Kilometern auf den ehemaligen Runden des Beuerbacher Teutonenlaufs gewählt werden. Am Start- und Zielpunkt des Beuerbacher Sees wartete dann ein Zahlenrätsel auf den Nachwuchs, dessen Ergebnis das Vereinsmotto: „Feel it – Fight it – Finish it“ auch auf die Zeit des stillgelegten Sportes übertragbar ist. Ganz im Sinne des Mottos konnten in dieser Woche Josefine Dohms, Lea Borst, Leni Müller, Bjarne Scheel, Tom Borst und Jakob Baum zum fünften Mal in Folge ein Abzeichen der Deutschen Triathlonjugend erhalten. Damit haben die Talente zusätzlich ein Youngstar-Abzeichen für besondere Ausdauer und Kontinuität verliehen bekommen.

Abschließend bleibt zu vermerken, dass auch die Sportler*innen mit starken Einschnitten zur Pandemieeindämmung beitragen und hoffen damit möglichst eine in angepasster Form stattfindende Triathlonsaison zu ermöglichen. Anders als in den Mannschaftssportarten konnten 2020 nahezu keine Wettkämpfe stattfinden, die unseren Sport auszeichnen. Es bleibt die Hoffnung, dass bei Wiederöffnung der Schwimmbäder auch Wasserzeiten ermöglicht werden, um die Grundvoraussetzungen für eine sichere Teilnahme an Triathlons zu schaffen.

Hünstetter Nachwuchstriathleten im Trainingslager

Schon traditionell begibt sich die Limbacher Triathlonjugend mit Beginn der Osterferien ins nordrheinwestfälische Sauerland. Das Sport- und Tagungszentrum des LandesSportBundes in Sundern-Hachen liegt idyllisch im Naturpark Homert und bietet neben der guten Versorgung und freundlichen Betreuung viele Möglichkeiten, sich konzentriert auf die Saison vorzubereiten: Ein Schwimmbad für frühmorgendliche Einheiten, Fitnessraum, viele Laufwege, Rasensportplätze, Sporthallen und modern ausgestattete Unterrichtsräume.

Am 12. April stand der Bus mit Radanhänger von Wahl-Reisen mittags zur Beladung in Limbach parat. Pünktlich zum Abendessen hatte die Gruppe ihre Zimmer bezogen. Eine erste Trainingseinheit beinhaltete Athletik-/Kraftübungen und fand seine Fortsetzung im Schwimmbad.  

Fünf qualifizierte Trainer_innen sorgten dafür, dass die mitgereisten Athlet_innen im Alter von zehn bis 18 Jahren, ab Samstag täglich zwei bis drei Trainingseinheiten absolvierten. Am Abend wurden kurzweilig Themen wie Erste Hilfe, Regelkunde, Pannenhilfe und Prävention/Ernährung behandelt und zum Tagesabschluss zu Spiel und Entspannung eingeladen.

Den Radauftakt musste das Team auf den Samstagnachmittag verschieben. Ein Winterrevival ließ es schon während des Frühstückslaufs schneien. Die Flocken wurden dicker. Es stellte sich die Frage: Radfahren oder Skilanglauf? Es ging in Laufschuhen für 200m-Berganläufe in den Wald.

Am Nachmittag konnte auf die Rennräder umgesattelt werden. Auf den autofreien Radwegen rund um die nahegelegene Sorpetalsperre wurde gekreiselt und gesprintet.
Tägliche Radausfahrten in drei Leistungsgruppen führten bei nun tollem Frühlingswetter auf den Sauerlandradring mit dem Kückelheimer Fledermaustunnel, zum Bergzeit-Stoppomat Rönkhausen und zum Möhnesee. Höhepunkt der Radtouren war die 113km lange ‚Tour de Ruhr‘ mit Wendepunkt in Dortmund-Applerbeck. So kamen in den Gruppen 200, 400 und 440 Radkilometer zusammen. Dazu sorgten 5 – 8km im Schwimmbecken und 20-32 Laufkilometer für insgesamt rund 32 Stunden Sport.

Intensive Laufeinheiten mit Wechselübungen wurden auf der Laufbahn des TuS07 Müschede absolviert. Eine Schwimmeinheit auf der 25m-Bahn des Arnsberger Hallenbades ‚Nass‘ beinhaltete längere Intervalle zur Vorbereitung der Wettkampfdistanzen. Hier wurde auch intensiv an der Technik gefeilt, da das Schwimmtraining im letzten Vierteljahr etwas zu kurz kam. Zum Abschluss am 18.04. der beliebte Paar-Biathlon, eine letzte hochintensive Laufeinheit, die das Duo Timo/Tom vor JanLucas/Lea für sich entscheiden konnte.
Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Trainer_innen, Ismene, Ines, Oliver, Simon, und Armin, die dank ihrer Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft dafür sorgten, dass alle gesund und munter wieder zu Hause angekommen sind.

Mit Triathlon geht es nun los: Ein letzter Leistungstest im Rahmen eines Osterlaufes und es folgen: Neroman, Wiesbaden (27.4.); Hessenmeisterschaften im Swim+Run, Gelnhausen (5.5.), Ligaauftakt in Burgwald (11.5.), HTV-Cup und Liga in Griesheim (19.5.) und anschließend in Darmstadt (9.6.).

Radtrainingswoche der Limbacher Triathlonjugend

Traditionelles Ostertrainingslager in Sundern-Hachen

Zum bereits siebten Mal verbrachten die Nachwuchstriathleten der TSG Limbach und deren Trainerteam die erste Woche der Osterferien in Nordrhein-Westfalen. Ausgangsort täglicher Radtouren war erneut das Sport- und Tagungszentrum des Landes-Sport-Bundes NRW in Sundern-Hachen. Die gemütliche Unterkunft bietet vielfältigste Sportmöglichkeiten draußen und drinnen und eine sportlergerechte Verpflegung.

Die altersgerechten Trainingseinheiten auf den Rennrädern führten stets durch das hügelige Terrain des Sauerlandes. Entlang von Sorpe- und Möhnetalsperre, Ruhr, Lenne und hinauf in die Skigebiete Wildewiese und Winterberg wurden zahlreiche Trainingskilometer und zwangsläufig unzählige Höhenmeter gesammelt, sodass ohne die An- und Abreisetage zwischen 110 und 503 Radkilometer in 5 Tagen absolviert wurden. Dies bei überwiegend trockenen Straßen und einstelligen Temperaturen, die auch die mentale Stärke der Nachwuchssportler schulten.

Weiterhin galt es zusätzlich tägliche Lauf- und Schwimmeinheiten zu absolvieren. Dafür wurde zweimal das Schwimmbad ‚NASS‘ in Arnsberg angefahren, welches in direkter Nachbarschaft auch eine 1000m-Finnenbahn bietet. Am Abend rundeten Gymnastik- und Dehnübungen den sportlichen Tag ab.

In Werl nahmen die älteren Triathleten am 3. Frühlingslauf über 5 Km teil. Gut aufgewärmt dank der 35km langen Anreise per Rad zeigte die Hünstetter Triathlonjugend eine sehr gute Teamleistung und ist vermehrt im oberen Drittel der Ergebnisliste zu finden. Herausragend die Leistung des erst 12jährigen Samuel Möller, der eine neue persönliche Bestleistung (19:38min) über die vermessene Strecke aufstellte. Natürlich sollen auch die Plätze 2, 3 und 4 von Simon Krause (Equipe Elz, 18:38min), Lukas Hafner (18:48min) und Felix Spitz (18:53min) nicht unerwähnt bleiben.

Am vorletzten Tag, dem einzigen Tag mit Regen, stand die Königsetappe an. Zu Neunt wurde der ‚Kahle Asten‘ auf 841Hm, das NRW-Pendant zum Feldberg/Taunus, als Ziel ausgerufen und über das Skiressort Winterberg erklommen. Vor Ort liefen noch die Lifte für die heimischen Wintersportler. Am Tagesende waren 132 Km und fast 1900Hm mit dem Rennrad zurückgelegt worden. Die zweite Hälfte davon größtenteils im Regen.

Am letzten Tag verwöhnte das Sauerland die Dreikämpfer auch noch mit Schneeschauern. Da zum traditionellen HIT-Abschlusstraining aber ein Biathlon-Team-Relay mit Lasergewehren geplant war, passte das Wetter jedoch bestens.

 

Jetzt kann die Saison kommen, die in nur zwei Wochen mit den Hessischen Duathlonmeisterschaften für alle Altersklassen in Großenengelis das erste Saisonhighlight bereithält.

Für Sportler_innen, die Triathlon einmal ausprobieren möchten, bietet die TSG am 12. Mai in Kirberg DIE Gelegenheit. Infos und Anmeldung auf www.triathlon-limbach.de oder per Email (minitriathlon@tsg-limbach.de) anfordern