Triathlet*innen belohnen sich für hartes Wintertraining

Noch vor dem Ausbruch der Corona-Krise, die den Sport- und Wettkampfbetrieb der TSG Limbach bis auf weiteres ebenfalls ruhen lässt, haben einige Limbacher Triathlet*innen ihren Trainingsfleiß über die Wintermonate mit sehr guten Wettkampfresultaten zum Märzanfang belohnen können.

Am anderen Ende der Welt belohnte sich Sylvia Thiel nach über 12 Stunden Wettkampfzeit mit dem Zieleinlauf beim Ironman New Zealand. Auf der klassischen Langdistanz legte sie die Strecke von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen in einer Gesamtzeit von 12:21:50h zurück und belegte damit Platz 14 von 41 in der Altersklasse F45-49. Insgesamt kam sie mit dieser Leistung in der Gesamtwertung auf Platz 476 von 1166 aller Finisher. 

Nach dem traditionellen Haka, einem Begrüßungsritual der Maori, startete der Tag mit der Schwimmstrecke über 3,8km im kristallklaren Süßwasser des Kratersees Lake Taupo. Aufgrund des chaotischen Massenstarts, der einem Schleudergang in der Waschmaschine gleicht, war es schwer einen guten Rhythmus zu finden, dennoch kam sie nach 1:14:49h zufrieden aus dem Wasser. Die anschließende Radstrecke führte in einem Rundkurs über zwei Runden durch eine für Neuseeland typische Hügellandschaft mit geothermischer Aktivität. Der auch für Neuseeland typische raue Straßenbelag kostete allerdings viel Kraft und Energie. „Nach 180km auf dem Rad fühlte ich mich so müde, dass ich am liebsten für ein kurzes Nachmittagsschläfchen hingelegt hätte.“ Die alles entscheidende Durchhalteparole bekam sie von einer freiwilligen Helferin zugerufen: „Einfach nur einen Fuß vor den anderen setzen“. Die anspruchsvolle Marathon-Laufstrecke verlief entlang des Sees und durch das Städtchen Taupo und war dreimal zu durchlaufen. 2000 freiwillige Helferinnen und Helfer und tausende Zuschauer haben diesen Tag mal wieder zu einem großartigen Ereignis gemacht. „Ihnen gehört meine größte Anerkennung und Dank“, so die erschöpfte und höchszufriedene Athletin.

Der Frankfurter Halbmarathon rund um das Stadion war eine der letzten Laufveranstaltungen, die stattfinden können. Auf in diesem Jahr noch schnellerem Kurs konnte Miguel Almoril mit sehr schnellen 1:19:48h seine Bestzeit hochzufrieden unter die 80min Marke drücken. Auch Lukas Hafner belohnte sich bei seinem ersten Halbmarathon für das harte Training und blieb mit 1:27:03h deutlich unter den angepeilten 1:30h. Attila Bárdi komplettierte das Limbacher Trio mit soliden 1:45:31h.

Ironman New Zealand (3,8-180-42,2km): 14. F40-45 Sylvia Thiel, 12:21:50h

Frankfurt Halbmarathon (21,1km): 5. M45 Miguel Almoril, 1:19:48h; 67. MHK Lukas Hafner, 1:27:03h; 208. M45 Attila Bárdi, 1:45:31h

Erster Formtest gegen hochkarätige (nationale) Konkurrenz

Swim and Run des DSW Darmstadt mit Rekordteilnehmerfeld

Ende Januar ist dieses Rennen in vielen Terminkalendern fett markiert. Mit dem Swim+Run in Darmstadt bietet sich die im Winter seltene Gelegenheit zwei der drei Triathlondisziplinen im Wettkampf zu absolvieren. Dabei sind in den Schüler- und Jugendrennen Athlet*innen aus zahlreichen Bundesländern und Stützpunkten genauso wie absolute Neueinsteiger*innen am Start. In den Rennen der Altersklassen ist zudem der Vergleich mit Bundesligaathlet*innen möglich. Nach dem Schwimmen unter der Traglufthalle des Nordbades geht es in den Zeitabständen im Jagdstartmodus auf die Laufrunde im Bürgerpark. So sind spannende Rennen zu sehen und gleichzeitig ausreichend Zeit zum Umziehen gegeben. Der DSW Darmstadt meisterte das Rekordmeldeergebnis mit mehr als 500 Starter*innen mit Bravour. Auch wenn es auf der 50m Bahn teilweise zu voll wurde und sich einige unsportliche Szenen in den Schülerrennen ereigneten, da um jeden Zentimeter im Wasser gekämpft werden musste.

Die Limbacher Nachwuchsathlet*innen konnten zudem erste Punkte für den HTV Cup sammeln und teilweise erstmals auf längeren Distanzen in den neuen Altersklassen beweisen. Ein gelungenes Debüt im HTV Cup zeigten Klara Strohkendl (Schülerinnen B) und Johann Bördner (Schüler B). Für das Tageshighlight aus Limbacher Sicht sorgten die B-Schülerinnen Frida Bárdi und Josefine Dohms auf den Plätzen Eins und Drei. Zudem platzierte sich die A-Schülerin Lea Borst ebenfalls auf dem Bronzerang. Im Vergleich mit zahlreichen Athleten aus Süddeutschland glänzten Samuel Möller (Platz 7) und Tom Borst (Platz 8) im Rennen der männlichen B-Jugend. Dazu kamen noch weitere Top10 Plätze von Kati Haas und Anna Purr (Schülerinnen A) sowie Jan Lucas Ferschke und Nils Hafner (Junioren). Der 16. Rang mit Spitzenzeiten von Ligastarter Lukas Hafner gegen einige Bundesliga- und Regionalligastarter ist ebenfalls sehr hoch einzustufen.

AK 20-24 (500m + 5500m): 16. Lukas Hafner, 26:42min

Junioren (500m + 5500m): 9. Jan Lucas Ferschke, 27:16min; 10. Nils Hafner, 28:58min

Männliche Jugend A (500m +5500m): 12. Bjarne Scheel, 29:37min

Weibliche Jugend A (500m +5500m): 15. Leni Müller, 33:40min

Männliche Jugend B (400m + 2400m): 7. Samuel Möller, 12:51min; 8. Tom Borst, 13:03min

Schülerinnen A (400m + 2400m): 3. Lea Borst, 14:41min; 7. Kati Haas, 16:02min; 10. Anna Purr, 17:42min

Schüler A (400m + 2400m): 33. Jakob Baum, 18:08min

Schülerinnen B (200m + 1200m): 1. Frida Bárdi, 6:29min; 3. Josefine Dohms, 6:52min; 14. Jemima Möller, 7:37min; 26. Klara Strohkendl, 9:07min

Schüler B (200m + 1200m): 29. Johann Bördner, 8:40min

Schüler C (100m + 500m): 13. Matti Haas, 3:45min

Bereits Anfang Januar feierte Jan Lüttke nach sehr langer Verletzungspause auf profilierten 4,2km sein Wettkampfcomeback beim Altenstädter Dreikönigslauf (6. U16, 21:43min). Andreas Lüttke ließ sich von der Spitze mitziehen und lief so auf den dritten Rang der Männerklasse.

Dreikönigslauf Altenstadt 4,2 km: 3. MHK Andreas Lüttke, 16:05min; 6. U16 Jan Lüttke, 21:43min

Traditioneller Jahresausklang der Limbacher Triathleten

Silvesterläufe in Frankfurt und Montabaur

Krankheits- und verletzungsbedingt in diesem Jahr etwas geschwächt zog es die Triathleten der TSG Limbach zu Silvesterläufen in der Region, um das Sportjahr 2019 läuferisch zu beenden. Bereits am Sonntag vor Silvester liefen Nils Hafner und Timo Heise bei besten Witterungsbedingungen die sehr schnellen 10km im Frankfurter Stadtwald. Beide nutzen die vermessene Strecke als Leistungstest. Timo Heise war mit seinen 39:02min genauso zufrieden wie Nils Hafner, der 40:01min benötigte. So sind beide auf einem guten Weg im Wintertraining für den Triathlonsommer 2020. Thomas Möller lief mit 41:39min ebenfalls eine gute Zeit. Auf den Schülerstrecken zeigten Jemima und Samuel Möller ihre Laufklasse. Während Jemima die 2km in unter neun Minuten absolvierte, duellierte sich Samuel mit den starken Leichtathleten auf der 4km Distanz, um nach sehr guten 14:37min auf Gesamtplatz Vier einzulaufen.

Am Silvestermorgen ging es bei ebenfalls Kaiserwetter, aber deutlich profilierteren Strecken, in Montabaur für fünf Limbacher an die Startlinie. Johann Bördner läutete den Tag mit Platz Drei im 1,4km Schülerlauf ein. Im Anschluss lief die der U16 angehörende Lea Borst als Gesamtzweite in hervorragenden 20:28min fast allen anderen Frauen davon. Tom Borst benötigte für die hügelige Strecke lediglich 19:41min und platzierte sich weit vorne im Gesamtfeld. Die Trainer Ines und Armin Borst ließen die 5km locker angehen und liefen daher in einem gemütlichen Tempo die letzten Jahreskilometer.

Ergebnisse Silvesterlauf Frankfurt 10km:

87. Timo Heise (2.U18m) 39:02min; 122. Nils Hafner (4.U18m) 40:01min;                           183. Thomas Möller (24. M40) 41:39min

Frankfurt 4km: 4. Samuel Möller (2. M13) 14:37min

Frankfurt 2km: 10. Jemima Möller (3. W10) 8:51min

Ergebnisse Münz-Silvesterlauf Montabaur 5km:

12. Tom Borst (3. U16m) 19:41min;  2. Lea Borst (1. U16w) 20:28min;

Montabaur 1,4 km: 3. Johann Bördner (2. U12m/M10), 6:11min

Sportlerehrung der Gemeinde

Link: https://www.huenstetten.de/buergerservice/mitteilungen/tag-des-ehrenamtes/

Name Titel (u.a.)
Bárdi, Frida Hessenmeisterin Duathlon
Bárdi, Soma Vize-Hessenmeister Triathlon
Borst, Armin Vize-Hessenmeister Swim+Run
Borst, Lea Vize-Hessenmeisterin Triathlon und 2000m Lauf
Borst, Tom Hessenmeister Triathlon; DM Teilnahme
Czakert, Mareike 3. HM Swim+Run
Dohms, Josefine Hessenmeisterin Triathlon und Swim+Run
Ferschke, Jan Lucas Hessenmeister Swim+Run
Haas, Matti, 3. HM Duathlon
Heise, Timo Vizehessenmeister Duathlon
Heuser, Marvin Vizehessenmeister Swim+Run
Hundertmarck, Kai Teilnahme Ironman WM Hawaii
Möller, Jemima Vizehessenmesiterin Swim+Run
Möller, Samuel Hessenmeister Triathlon und Swim+Run
Müller, Laura Kreismeisterin Crosslauf
Müller, Leni Teilnahme DM Triathlon
Purr, Anna Team Hessenmeisterin Triathlon
Scheel, Pirmin 3. HM Triathlon und Duathlon
Team 4. HTL Lukas Hafner, Leon Günther, Mathias Ullrich, Attila Bárdi, Andreas Lüttke, Günther Rothmayer, Jennifer Steinebach, Niclas Helfrich, James Johnson, Kai Hundertmarck, Pirmin Scheel, Jan Lucas Ferschke Aufstieg in die Dritte Hessenliga


Limbacher Triathleten bei Frankfurt Marathon

Mit dem erfahrenen Ironman Miguel Almoril und dem 21jährigen Ligastarter Moritz Spitz starteten zwei Triathleten der TSG Limbach beim diesjährigen Frankfurt Marathon. Für beide Ausdauersportler war es das Debüt über die 42,195km, da Almoril die Marathondistanz bisher nur am Ende eines Ironmans und nie solo absolviert hatte. Trotz dem nach 1:45h einsetzenden Nieselregen fanden die mehr als 10.000 Finisher nahezu optimale Bedingungen vor.

Miguel Almoril, der bereits in der Vorbereitung mit einem 1:21h Halbmarathon seine sehr gute Form beweisen konnte, lief ein sehr gleichmäßiges und vor allem schnelles Rennen. So konnte er hochzufrieden nach 2:53:22h (50. M45) in die Festhalle einlaufen. Moritz Spitz zeigte bis Kilometer 25 ebenfalls ein Rennen nach Plan. Danach erfuhr er aber wie so viele Marathonläufer was der berühmte „Mann mit dem Hammer“ anrichten kann. So ging es für ihn nur noch um ein Finish, das ihm nach 3:12:36h (20. U23) auch noch mit einer soliden Zeit gelang.

Limbacher Ironmänner glänzen erneut

Ironman WM Hawaii und Ironman Barcelona mit Startern der TSG Limbach

Im Oktober standen für die drei Langdistanz Aushängeschilder der Limbacher Triathleten die Saisonhighlights nach monatelanger Vorbereitungsphase an. Während es Dominik Thiel und Mathias Ullrich zum Ironman Barcelona zog, ging es für Kai Hundertmarck nach seiner erfolgreichen Qualifikation beim Ironman Frankfurt zur Weltmeisterschaft auf Hawaii. In beiden Rennen mussten die Ausdauersportler 3,8km im Wasser zurücklegen, 180km Radfahren und abschließend einen Marathon laufen.

Für Ullrich und den Hawaii Starter 2018 Thiel stand das Rennen in Spanien unter der Zielsetzung eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen und sich im Idealfall für die WM 2020 zu qualifizieren. Dabei war die Konkurrenz in Barcelona als teilnehmerstärkstes Ironman Rennen mehr als groß. Frühmorgens ging es bei ruhigem Wellengang und im Tagesverlauf idealen Wetterbedingungen bei etwa 20 Grad und bewölktem Himmel ins warme Mittelmeer. Ullrich ging nach Magenproblemen am Vortag ungewiss in den langen Renntag. Die beiden Limbacher Athleten verließen dann voll im Plan nach gut einer Stunde das Wasser. In ihrer Paradedisziplin auf dem Zeitfahrrad machten beide zahlreiche Plätze gut und blieben mehr als deutlich unter 4:50h Fahrzeit. Trotzdem war wie bei so vielen Langdistanzen aufgrund der Masse an Teilnehmern und der flachen Strecke auch die Windschattenproblematik omnipräsent, sodass auch Ullrich eine Zeitstrafe (5min) erhielt.                                              Der abschließende Marathon verlief für beide Dreikämpfer sehr unterschiedlich. Thiel legte mit 3:18h einen herausragenden Marathon hin, während sich bei Ullrich die Magenprobleme zurückmeldeten und er so sein Tempo etwas drosseln musste. Am Ende waren beide Athleten mehr als zufrieden mit ihren Leistungen. Mathias Ullrich blieb in 9:37h erstmals unter der 10h Marke. Thiel toppte dies mit bemerkenswerten 9:04:17h und verpasste als Elfter der 642 Athleten umfassenden AK40-44 den Hawaii Slot nur um vier Minuten. Er greift das Ziel Kona nun beim Ironman Südafrika Ende März an.

Nach seinem Qualifikationsrennen in Frankfurt ging es für Kai Hundertmarck auf Hawaii vorrangig um ein solides Finish, da Achillessehnenprobleme seine Laufvorbereitung stark beeinträchtigten. Dies gelang ihm durch seine jahrzehntelange Erfahrung auch mehr als souverän. Nach knapp 1:15h stieg der ehemalig Rad- und Triathlonprofi aus dem unruhigen Pazifik, um dann in seiner Paradedisziplin auf dem Triathlonrad 180km mit zeitweise sehr windigen Passagen in Angriff zu nehmen. Den abschließenden Marathon bewältigte Hundertmarck sehr kontrolliert, sodass er in einer Zeit von 10:52h glücklich den Zieleinlauf auf dem Alii Drive genießen konnte.

Ironman WM Hawaii (3,8-180-42,2km): 86. AK50-54 Kai Hundertmarck, 10:52:15h

Ironman Barcelona (3,8-180-42,2km): 11. AK40-44 Dominik Thiel, 9:04:17h; 34. AK 40-44 Mathias Ullrich, 9:37:41h

Bike and Run Spaß und Eisenmänner mit Saisonhighlights

Schon traditionell nutzten einige Triathleten der TSG Limbach ihre zum Saisonende noch gute Form, um in einem besonderen Rennformat gemeinsam die Saison ausklingen zu lassen.

Beim Kronberger Bike+Run verbindet das besondere Format sportliche Leistungen und eine Menge Spaß im Team. Zwei Sportler, jeweils mit Fahrradhelm auf dem Kopf, teilen sich ein Rad und bewältigen in beliebiger Wechselweise zusammen die Wettkampfstrecke. Und auch hier kann unter drei Streckenlängen gewählt werden. Auf allen verspricht die Taunus-Topographie im Wald sowohl für den Radfahrenden als auch Laufenden knackige Anstiege als zusätzliche Herausforderung.

Hervorragend waren die Paare unterwegs. Fast durchweg belegten sie vordere Plätze in ihren Wertungskategorien. Vor allem aber hatten sie eine Menge Spaß zusammen.

4,5km 10-17 Jahre: 1. LeLaliLaRa (Lea Borst/Laura Müller), 18:48min; 3. K und A die Trias ist doch klar (Kati Haas/Anna Purr), 19:59min; 6. Walking Trees (Fritz und Jakob Baum)

4,5km (18+/U16): 7. Klein, schnell und hüftkrank! (Matti Haas/Armin Borst), 20:10min

7,0km 12-17 Jahre: 1. Blau-gelbe Wadenk(r)ämpfer (Bjarne Scheel/Tom Borst), 26:21min;

7,0km (18+/U18): 1.Lucy Charles Fanclub (Jan Lucas Ferschke/Pirmin Scheel), 25:42min

7,0km (18+): 4. Limbachs Echte (Ines Borst/Silke Haas), 34:04min

Jetzt ist aber so wirklich „Off-Season“. Nur Mathias Ulrich und Domenik Thiel fighten am ersten Oktoberwochende um Plätze für die IM-WM auf Hawaii 2020. In diesem Jahr ist dort bereits Kai Hundertmarck vertreten, dessen Rennen am 12. Oktober die TSGler gespannt verfolgen werden.

Saisonendspurt für Limbacher Triathleten

Mit breiter Unterstützung der Eltern und Betreuer der TSG Limbach hat die Triathlonjugendabteilung der TG Rüsselsheim die Hessischen Meisterschaften der Schüler, Jugend und Junioren in Königstädten ausgerichtet. Etwas ersatzgeschwächt und teilweise reif für die anstehende Saisonpause oder hoch motiviert zeigten sich die TSG Nachwuchssportlerinnen und -sportler. Allen voran die B-Schülerin Frida Bárdi mit ihrem Hessentitel. Die silbernen Medaillen sicherten sich Josefine Dohms (B-Schülerinnen), Timo Heise (A-Jugend) und Jan Lucas Ferschke (Junioren). Bronze erkämpften sich Matti Haas (C-Schüler), Soma Bárdi (A-Schüler) sowie Pirmin Scheel (A-Jugend). Sehr nahe am Podium platzierten sich Jemima Möller (5. B-Schülerinnen), Kati Haas (6. A-Schülerinnen), Tom Borst (4. B-Jugend) und Bjarne Scheel (5. B-Jugend).

Auch bei einigen Laufveranstaltungen machten die blau-gelben Farben auf sich aufmerksam. Mit einer sehr starken Zeit von 18:17min über 5km erlief sich Samuel Möller den Vizetitel bei den Hessischen Straßenlaufmeisterschaften in Rodenbach. Tom Borst, noch mit müden Beinen aufgrund der Duathlon HM am Vortag, lief nach 19:39min auf den vierten Rang der M14. Ebenfalls am Tag nach dem Duathlon starteten die TSG Athleten Jan Lucas Ferschke, sowie Pirmin und Bjarne Scheel beim Diezer Stadtlauf. Mit 18:56 Minuten gewann Jan-Lucas seine Altersklasse und belegte Gesamtrang Drei im 5 Km-Lauf. Auch Pirmin und sein Bruder Bjarne waren erfolgreich und wurden jeweils Sieger in ihren Altersklassen im 10-Km Hauptlauf. Nach starken 39:31 Minuten kam Pirmin als Achter ins Ziel, während sich Bjarne mit 41:48 Minuten den 15. Gesamtrang sicherte. Schon in der Vorwoche zeigte Miguel Almoril als Sieger der M45 in 1:21:12h beim Halbmarathon in Neu-Isenburg eine Topleistung. Weitere Plätze und Zeiten vom Straßenlauf in Polch und dem hügeligen Waldlauf in Engenhahn finden sich weiter unten in den Ergebnissen

Trebur HM Duathlon Junioren (3-19-1,5km): 2. Jan Lucas Ferschke, 50:25min

Jugend A (3-19-1,5km): 2. Timo Heise, 49:36min; 3. Pirmin Scheel, 49:52min

Jugend B weiblich (2-10-1km): 9. Leni Müller, 35:21min

Jugend B männlich (2-10-1km): 4. Tom Borst, 30:10min; 5. Bjarne Scheel, 30:12min

Schüler A weiblich (2-10-1km): 6. Kati Haas, 37:48min; 7. Anna Purr, 38:52min

Schüler A männlich (2-10-1km): 3. Soma Bárdi, 33:12min; 9. Marvin Heuser, 34:04min

Schülerinnen B (1-5-0,4km): 1. Frida Bárdi, 19:08min; 2. Josefine Dohms, 19:20min; 5. Jemima Möller, 22:52min

Schüler B (1-5-0,4km): 14. Jakob Baum, 21:33min

Schüler C (0,4-2,5-0,4km): 3. Matti Haas, 11:38min; 17. Fritz Baum, 14:02min

HM Straße 5km: 2. M13 Samuel Möller, 18:17min; 4. M14 Tom Borst, 19:39min

Hugenottenlauf Neu-Isenburg 21,1km: 1. AK M45 und 14. Gesamt Miguel Almoril, 1:21:12h

Gickellauf Engenhahn 21,1km: 1. M20 und 4. Gesamt Moritz Spitz, 1:28:56h

Gickellauf 6,5km: 1. Ines Borst, 34:49min

Gickellauf Jugendlauf 3km: 1. Lea Borst, 12:10min; 1. Tom Borst, 11:29min

Stadtlauf Diez 5km: 3. Gesamt und 1. U20 Jan Lucas Ferschke, 18:56min

Stadtlauf Diez 10km: 1. U18 Pirmin Scheel, 39:31min; 1. U16 Bjarne Scheel, 41:48min

Polch 10km: 5. Moritz Spitz, 38:04min; 6. Felix Spitz, 38:19min; 11. Lukas Hafner, 39:22min

SG Limbach/Elz macht den Durchmarsch perfekt

Im Vorfeld des abschließenden Ligarennens der vierten Hessenliga war die zweite Mannschaft der Startgemeinschaft der Triathlon Equipe Elz und TSG Limbach zwar auf dem zweiten Tabellenplatz platziert. Doch krankheitsbedingte Ausfälle in der Rennwoche ließen den sicher geglaubten Aufstieg nun mit einigen Fragezeichen versehen.

Zudem stellten die Rennbedingungen am Twistesee mit kühlen Temperaturen und Nebelschwaden zusätzliche Schwierigkeiten für das Team dar. Nach dem Schwimmauftakt über 1,5km im unter 20 Grad warmen See mussten erstmal einige Höhenmeter zur Wechselzone überwunden werden. Passend dazu war auch der unrhythmische 41km Radkurs mit Anstiegen gespickt. Abschließend mussten auf der zweimal zu laufenden 5km Laufrunde ein sehr steiles Stück bezwungen werden.

Die SGler gingen motiviert in das Rennen. Mit der Zielsetzung möglichst wenige Punkte gegen die direkten Mitkonkurrenten um die Aufstiegsplätze zu verlieren, zeigten die Starterinnen und Starter kämpferische Qualitäten. Allen voran Niclas Helfrich, der als Fünftplatzierter wertvolle Platzziffern einbrachte. Zusammen mit dem kurzfristig eingesprungenen Routinier Günther Rothmayer (Rang 17), Attila Bárdi (Platz 27), Jennifer Steinebach (Rang 32) und Andreas Lüttke (Rang 36) erreichten die Fünf den sechsten Tagesrang. Somit reichte es zum Bronzerang in der Abschlusstabelle und damit zum zweiten Aufstieg in Folge. Im nächsten Jahr stellt die SG dann Teams in der ersten und dritten Hessenliga.

Dominik Thiel, der im letzten Jahr die blau-gelben Farben bei der Ironman WM auf Hawaii vertreten hat, startete Anfang September beim Ironman 70.3 Zell am See. Das Rennen diente ihm vor allem als Gradmesser für sein diesjähriges Saisonhighlight: Dem Ironman Barcelona in einem Monat. Nach einer guten halben Stunde Schwimmen über 1,9km stieg er motiviert auf sein Zeitfahrrad. In seiner Paradedisziplin machte Thiel auf dem hügeligen Parcours (90km) viele Plätze gut, um dann auch beim abschließenden Halbmarathon eine gute Laufleistung zu zeigen. Inklusive der beiden Wechselzeiten standen am Ende 4:45:11h und somit ein hervorragender 7. Rang in der AK40 sowie der 82. Gesamtplatz zu Buche. Nach diesem gelungenen Testrennen kann der Hünstetter Triathlet selbstbewusst in die letzten Vorbereitungswochen für den Ironman gehen.

Saisonendspurt für Limbacher Triathleten

Hessentitel für Schüler und Jugendliche und Klassenerhalt in Hessenliga

Das vorletzte HTV-Cup Rennen in Trebur war ebenfalls Austragungsort der Hessischen Meisterschaften der jüngeren Nachwuchstriathleten. Und die hochmotivierten Limbacher Starterinnen und Starter lieferten mit sechs Hessentiteln und drei Vizemeisterschaften einmal mehr eine hervorragende Leistung ab.

Das B-Schülerinnen Rennen dominierten Josefine Dohms als Siegerin gefolgt von der Vizehessenmeisterin Frida Bárdi. Zusammen mit Jemima Möller (Einzel Rang 7) konnte auch Platz Eins in der Teamwertung gewonnen werden. Ebenfalls mit der Silbermedaille belohnte sich die A-Schülerin Lea Borst, die mit Kati Haas (Platz 5) und Anna Purr (Platz 7) den Teamtitel errang. Auch ihre männlichen Teamkollegen sicherten sich die Goldmedaille in der Teamwertung. Neben Marvin Heuser (Rang 10) trugen dazu der Hessenmeister Samuel Möller und Vizehessenmeister Soma Bárdi bei. Mit einem taktisch sehr klugen Rennen erlief sich Tom Borst den ersehnten Hessentitel der B-Jugendlichen mit einem souveränen Vorsprung.

Weiterhin platzierten sich Matti Haas (10. C-Schüler), Fritz Baum (15. C-Schüler), Jakob Baum (10. Schüler B), Samuel Braun (24. Schüler A) und Leni Müller (7. B-Jugend).

Die Ausgangslage vor dem Ligafinale in der Ersten Liga war denkbar knapp. Nach einer von Rennabbrüchen und Pech bestimmten eher durchwachsenen Saison mussten die Limbacher Jungs ihre Abstiegskonkurrenten beim Teamsprint (750-20-5km) schlagen, um die Klasse zu halten. Nach einem sehr guten Schwimmauftakt platzierten sich die SGler Jan Lucas Ferschke, Lukas Hafner, Simon Krause, Felix und Moritz Spitz auf dem fünften Platz. Im Jagdstart ging es dann zum Bike and Run. Auch auf dem Rad konnte der Vorsprung zu den direkten Konkurrenten ausgebaut werden. Doch kurz vor dem Wechsel sorgte eine unbedachte Aktion eines Teammitglieds für eine berechtigte Rote Karte. Unklar war zunächst, ob das ganze Team oder nur der betreffende Starter disqualifiziert wurde. Mit ordentlich Adrenalin ging es auf die Laufrunde und nach 1,5 Runden war klar, dass die restlichen Vier Jungs gewertet werden können. Mit Teamwork reichte es noch zum siebten Platz, sodass die Saison mit dem Nichtabstieg auf dem neunten Platz beendet wurde. Nach diesem Seuchenjahr gilt es die Fehler der Saison aufzuarbeiten und im nächsten Jahr wieder neu anzugreifen.

Attila Bárdi finishte den X-Terra Crosstriathlon in Luxembourg auf anspruchsvollen Strecken mit einer soliden Leistung.

Trebur Hessische Meisterschaften der Schüler und B-Jugend:

C-Schüler (0,1-2,5-0,4km): 10. Matti Haas, 12:39min; 15. Fritz Baum, 14:39min

B-Schülerinnen (0,2-5-1,0km): 1. Josefine Dohms, 18:56min; 2. Frida Bárdi, 19:11min; 7. Jemima Möller, 22:01min

Platz 1 in der Teamwertung

B-Schüler (0,2-5-1,0km): 10. Jakob Baum, 21:30min

A-Schülerinnen (0,4-10-2,5km): 2. Lea Borst, 35:24min; 5. Kati Haas, 41:16min; 7. Anna Purr, 46:15min

Platz 1 in der Teamwertung

A-Schüler (0,4-10-2,5km): 1. Samuel Möller, 33:17min; 2. Soma Bárdi, 34:17min; 10. Marvin Heuser, 37:17min; 24. Samuel Braun, 42:45min

Platz 1 in der Teamwertung

Weibliche B-Jugend (0,4-10-2,5km): 7. Leni Müller, 37:12min

Männliche B-Jugend (0,4-10-2,5km): 1. Tom Borst, 31:08min;