Alle Jahre wieder: Sportlicher Einheitstag in Kronberg/Taunus

Seit vielen Jahren ist es schon ein guter Brauch, dass die Hünstetter Triathlonjugend ihre Saison beim Bike+Run des MTV Kronberg beschließt. Das dies im Jahr einer Pandemie so sein wird, hatte vor drei Wochen niemand glauben können. Ein riesengroßes Dankeschön geht an das gesamte Triathlonteam des MTV Kronberg , das eine sehr hohe Verantwortung über- und enorme Anstrengung unternommen hat, um einen unter vorbildlichen Hygieneabläufen und mit sicheren Abständen bestens organisierten Wettkampf auszurichten. Das passende Wetter rundete eine gelungene Veranstaltung zudem verdient ab.

Beim Bike+Run teilen sich zwei Sportler*innen ein Fahrrad und bewältigen die Wettkampfstrecke beliebig oft das Rad wechselnd. Drei Strecken bot der Veranstalter: 4,5km; 7,0 km und 13,2km. So haben die Duos die Wahl, wie sportlich aktiv und abwechslungsreich sie den Feiertag auf herausfordernden Waldrunden verbringen möchten. Gewonnen werden kann dabei in diversen Wertungskategorien: Alter, Geschlechtermix oder auch die Kreativität bei der Teambenennung werden berücksichtigt.

Die Triathlonjugend der TSG Limbach tobte sich in sportlicher Hinsicht sehr erfolgreich aus. Über die 4,5km siegten in der Mädchenwertung der 10-17jährigen Anna Purr und Kati Haas. Als das Team „TSG-Chaos“ benötigten sie für die zwei Waldrunden nur 20:41min. Damit waren die beiden 13jährigen das zweitschnellste reine Schülerteam insgesamt. Auf Platz Vier der Schüler und dem Bronzerang der Jungen unter 18 Jahren schafften es in 21:37min Matti Haas (9 Jahre) und Jakob Baum (12). Sie waren als Team „MaJo-blau und schnell“ angetreten. In der Kategorie über 7km siegte das Team „Youngstars“, bestehend aus den HTV-Kaderathleten Eric Jäger (Eintracht Frankfurt) und Tom Borst (TSG) in sehr starken 26:02min. Ihnen folgten mit nur 22 Sekunden Rückstand (als Sieger der Kategorie 18+/12-17 Jahre) die „Wattner zu Fuß“. Bestehend aus Vorjahressieger Jan Lucas Ferschke und Bjarne Scheel. Auf das höchste Treppchen der Siegerinnen stiegen Klara Binsteiner (MTV) und Lea Borst (TSG). Das HTV-Kaderduo gab sich den Namen „Schneller als die Polizei erlaubt“ und war auch entsprechend unterwegs. Nach 28:42min waren sie vor „Limbachs Echten“ (Silke Haas und Ines Borst) im Ziel. Die beiden Athletenmütter errangen in 34:43min den Bronzerang der Damenkonkurrenz. In der Kategorie 18+ belegten sie gar den Platz der Vizesiegerinnen. Ebenfalls über 7,0km ging das Vater-Sohn-Gespann „schnell&schneller“, bestehend aus Jens und Samuel Braun in den TSG-Farben an den Start. In der Kategorie 18+/12-17 Jahre belegten sie nach 32:41min nach einem fulminantem 200m-Schlusssprint über das Stadiongeläuf, einen hervorragenden neunten Platz. Im Erwachsenenrennen über 13,2 km gaben Vater (Oliver) und Tochter (Hannah) Fender einen gelungenen Einstieg in das Saisonende. Als die „Tribärs Sespenroth“ erreichten die Westerwälder TSG-Mitglieder das Ziel nach 1:08:36h und platzierten sich auf einem soliden Mittelfeldplatz der Mixed-Wertung.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass diese komische Saison nun eigentlich vorbei ist. Dennoch ist mit der anstehenden Kadersichtung des Hessischen Triathlon Verbandes (HTV) Anfang November in Dieburg noch ein Ziel im Visier.  Ob es jungen Triathlet*innen aber auch für 2021 erneut gelingen wird einen Platz unter Hessens besten 18 Ausdauerdreikämpfer*innen mit Chancen auf Einsätzen bei Rennen auf nationaler Ebene, z.B. bei Deutschen Meisterschaften, zu erreichen und ob solche überhaupt werden stattfinden können steht in den Sternen.

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